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Zittau

Ostritz siegt endgültig im Wappen-Streit

Die Stadt hatte gegen Stadtrat Thomas Göttsberger geklagt, weil er ihrer Ansicht nach illegal das Wappen benutzt hat. Nach fünf Jahren ist der Fall abgeschlossen.

Thomas Göttsberger hatte 2014 in einer eigenen Publikation unrechtmäßig das Ostritzer Wappen genutzt.
Thomas Göttsberger hatte 2014 in einer eigenen Publikation unrechtmäßig das Ostritzer Wappen genutzt. © Matthias Weber (2015)

Das Landgericht Görlitz hat den Wappenstreit zwischen der Stadt Ostritz und Stadtrat Thomas Göttsberger nun endgültig entschieden. Die Richter der zweiten Zivilkammer folgten einhellig der Einschätzung der Löbauer Außenstelle des Amtsgerichtes Zittau, wonach die Wappen-Darstellung Göttsbergers in dem 2014 von ihm herausgegebenen Ostritzer Siedlungsanzeiger nicht rechtens war. Das Amtsgericht hatte Anfang des Jahres die Sicht der Stadt bekräftigt und festgelegt, dass Göttsberger das Wappen nicht erneut benutzen dürfe und noch vorhandene Exemplare des Siedlungsanzeigers vernichten müsse. Auch die Kosten der Verhandlung habe er zu tragen. Dagegen ging der Stadtrat in Berufung.

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