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Ostseestrand statt Hochwasserfrust

Ein Ehepaar aus der Stadt hat es gleich mehrfach hart getroffen. In Lubmin erholte es sich etwas.

Erholt ist das Ehepaar Dagmar und Volker Schmitt vor Kurzem zurück von der Ostsee gekommen. Dort hatte es im Seebad Lubmin abschalten können. Denn beide sind fast 70 Jahre alt und wurden besonders hart vom Schicksal getroffen. Eigentlich fließt nur ein kleiner Bach am Haus des Ehepaares vorbei. Bereits 2010 hat aber eine Überflutung des Löbauer Wassers ihr Haus beschädigt. Nach dem Wiederaufbau kam es durch eine Verpuffung in der Heizungsanlage zu einem Hausbrand, und kaum hatten die Schmitts erneut renoviert, stand ihr Haus im Frühsommer 2013 wieder unter Wasser. „Der ganze Hausrat war kaputt, wir hatten drei Monate lang keine Waschmaschine“, erzählt Dagmar Schmitt. Ihr Mann sei herzkrank und soll sich schonen. „Das ist schwer, wenn innerhalb von drei Jahren dreimal das Zuhause komplett zerstört wird“, sagt Frau Schmitt. „Der Urlaub war wunderschön. Das halbe Dorf kam zur Begrüßung“, so die Löbauerin. Man habe Kraft und Mut getankt.

Möglich wurde der Urlaub durch eine Aktion des Tourismus- und Gewerbevereins Lubmin und des DRK-Landesverbandes Sachsen. Mit einer Spende, Beratungen und der Erholungsmaßnahme haben sie die Familie in der schwierigen Situation unterstützt. Der Tourismus- und Gewerbeverein organisierte in Lubmin die kostenlose Unterkunft, Verpflegung und Unterhaltung. Insgesamt 45 Betroffenen konnte so Zuversicht geschenkt werden, heißt es vonseiten des DRK-Verbandes Sachsen. (sue)

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