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Ottendorf hofft auf Graffitispur

Polizei. Die Serie von Farbschmierereien in Ottendorf-Okrilla geht unvermindert weiter.

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Von Jens Fritzsche

Ottendorf-Okrilla. Radebergs Polizei-Chef Ulrich Knöpfle würde sicher gern einen Aufklärungserfolg vermelden: Nämlich, dass die Polizei endlich jenen bisher unbekannten „Sprühfinken“ ertappen konnte, der seit Monaten Ottendorf-Okrilla mit seinen Farb-Schmierereien nervt. Doch stattdessen muss Knöpfle zwei neuerliche Fälle verkünden. Sowohl an einer Hauswand an der Gartenstraße als auch an einem Stromkasten an der Radeberger Straße hat der unbekannte Sprüher seine Graffiti-Spur hinterlassen. Schaden: rund 250Euro. Der Gesamtschaden in Ottendorf-Okrilla bewegt sich mittlerweile im Bereich zehntausender Euro.

Akribische Ermittlungen

„Unsere Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, bekräftigt der zuständige Polizei-Chef Ulrich Knöpfle. Muss aber zugeben, dass bisher noch keine erfolgversprechende Spur zum Täter gefunden werden konnte. Unmöglich ist ein Erfolg dabei nicht. Erst Mitte des Jahres hatte die Polizei einen Schmierfinken aus Radeberg überführt. „Man braucht Geduld“, weiß Knöpfle. Und die Hilfe aus der Bevölkerung braucht es, fügt er an. Bisher konnten der oder die Schmierfinken – noch ist nicht klar, ob alle Schmierereien von einem einzigen Täter stammen – in Ottendorf ihr „Werk“ unbeobachtet erledigen. Dass sich das möglichst schnell ändert, hoffen dabei nicht nur die ermittelnden Polizei-Beamten, sondern auch die betroffenen Ottendorfer, denen die Schmierereien mächtig auf die Nerven gehen.