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Ottendorf managt Flutschutz

Wachau und Ottendorf wollen gemeinsam den Schutz vor Hochwasser verbessern. Unter anderem werden besonders gefährdete Flächen ermittelt.

Spätestens seit den Überflutungen vom vergangenen Jahr sind sich die Verantwortlichen einig: Entlang der Flüsse muss mehr für den Hochwasserschutz getan werden. Dafür wollen jetzt die Gemeinden Wachau und Ottendorf-Okrilla bei einem gemeinsamen Projekt sorgen. Federführung hat dabei Ottendorf. Dabei sollen nach Angaben des Wachauer Bürgermeisters Veit Künzelmann (CDU) zunächst Daten der vergangenen Hochwasser ausgewertet werden: Beispielsweise welche Pegelstände es zu welcher Zeit gegeben hat, welche Flächen überflutet waren. Daraus werden dann besonders gefährdete Flächen ermittelt. So können unter anderem Schlüsse für künftige Bauvorhaben gezogen werden. Ziel ist ein Hochwasser-Risiko-Management-Plan. Darin ist unter anderem zu finden, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Schäden künftig zu vermeiden. Der Plan soll in diesem Jahr fertig sein. Nach Ansicht des Wachauer Bürgermeisters ist die Bündelung der Aktivitäten sinnvoll. „Beide Gemeinden liegen an den gleichen Flüssen, nämlich der Kleinen Röder und der Orla. Deshalb ist es gut, dass die Daten an einer Stelle gesammelt werden und die Arbeiten von einer Stelle koordiniert werden.“

Allein in der Gemeinde Wachau waren die Flutschäden im vergangenen Jahr immens. Nach heftigen Regenfällen standen in mehreren Ortsteilen Häuser unter Wasser. Der Strom fiel aus. Auch im Jahre 2002 hatte es den Ort erwischt. Gebäude, Straßen und Gärten standen unter Wasser. Schaden: über eine Million Euro. (SZ/td)

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