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Oybin-Gemälde nun dauerhaft in Hamburg

Das Bild des berühmten Romantikers Caspar David Friedrich hängt als Leihgabe aus Privatbesitz in der Kunsthalle.

© Privatsammlung in der Hamburger Kunsthalle/bpk

Oybin/Hamburg. Die Hamburger Kunsthalle hat am Dienstag das Gemälde „Ruine Oybin“ von Caspar David Friedrich (1774–1840) als Dauerleihgabe erhalten. Leihgeber ist das Schweizer Ehepaar Manfred und Angelika Brockhaus, wie die Kunsthalle mitteilte. Die Hamburger Kunsthalle beherbergt nach eigenen Angaben die zweitgrößte Sammlung von Caspar David Friedrich-Werken weltweit – nach der Alten Nationalgalerie in Berlin.

Das Gemälde zeigt die Ruine Oybin mit drei vertikalen Fensteröffnungen vor einem stimmungsvollen Himmel. Das Kruzifix an der linken Seite ist mit Ranken begrünt. Der Oybin ist ein 514 Meter hoher Berg bei Zittau im Südosten Sachsens. 1369 gründeten die Cölestiner hier ein Kloster. Im Zuge der Reformation wurde es jedoch aufgelöst und verfiel in der Folgezeit. Zahlreiche Maler haben die Ruine als Motiv gewählt.

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Das bislang in Privatbesitz befindliche Bild kehrt nach Hamburg zurück, wo es sich bereits im 19. Jahrhundert im Besitz der Schriftstellerin Elise Campe befand. Sie vermachte es vermutlich kurz vor ihrem Tod 1873 Milly Brockhaus, der in Leipzig lebenden Schwiegertochter des Verlegers Heinrich Brockhaus, dessen Nachfahren es bis heute gehört. (epd)