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Palais-Gastronomie wird ausgeschrieben

Noch in diesem Jahr soll das Angebot in Zabeltitz privatisiert werden. Im Kulturschloss Großenhain ist das zwar wünschenswert, aber schwieriger.

Das Kulturzentrum Großenhain bewirtschaftet auch die Gastronomie im Zabeltitzer Palais. Doch das soll sich ändern.
Das Kulturzentrum Großenhain bewirtschaftet auch die Gastronomie im Zabeltitzer Palais. Doch das soll sich ändern. © Kristin Richter

Zabeltitz/Großenhain. Die Stadtverwaltung unterstützt das Kulturzentrum Schloss in diesem Jahr mit 302.000 Euro zur Deckung eines Fehlbetrages. Das sind circa 20.000 Euro mehr als im Vorjahr. Damit ist zwar nur die kulturelle Bildung im Fokus, also der Veranstaltungsbetrieb. Trotzdem kam die Diskussion im Stadtrat auch wieder auf die Gastronomie.

Auf Anregung von CDU-Stadtrat Michael Preibisch soll der Aufsichtsrat der städtischen GmbH diskutieren, ob eine Privatisierung der Gastronomie im Zabeltitzer Palais sinnvoll ist. Die wird vom Schloss Großenhain mit angeboten. Oberbürgermeister Sven Mißbach verkündete daraufhin, dass eine Ausschreibung vorbereitet wird und noch dieses Jahr umgesetzt werden soll. 

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Ansätze gab es sogar für die Gastronomie im Schloss Großenhain selbst. Doch hier ist laut Stadtverwaltung die räumliche Trennung von Kultur und kulinarischem Angebot schwer. Das aber ist Voraussetzung für eine mögliche Privatisierung. 

Mitentscheiden wird das künftig Stadtrat Falk Terrey (SPD). Er rückt als fraktionsloser Stadtrat nun in den Aufsichtsrat der Kulturzentrum GmbH nach. Durch das Ausscheiden von Kai-Uwe Schwokowski im Februar war die Neubesetzung der Stelle notwendig. Weitere Stadträte in diesem Aufsichtsrat sind Birgit Wiesner (GfG), Tibor Berta (AfD), Mike Preibisch (CDU) und von Seiten der Verwaltung Sven Mißbach und Matthias Schmieder. 

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Zuschüsse der Stadt erhält zudem auch die Preuskerbücherei. Für laufende Zwecke werden dem Trägerverein für dieses Jahr 170.000 Euro überwiesen. 16.000 Euro gehen davon in die Digitalisierung des Preuskerbestandes.  

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