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Panschwitzer Bürgermeister wirft hin

Der Bürgermeister von Panschwitz-Kuckau will Anfang Mai von seinem Amt zurücktreten. Dies erklärte Andreas Mickel jetzt im Gemeinderat. In einer längeren persönlichen Erklärung nannte er unter anderem...

Der Bürgermeister von Panschwitz-Kuckau will Anfang Mai von seinem Amt zurücktreten. Dies erklärte Andreas Mickel jetzt im Gemeinderat. In einer längeren persönlichen Erklärung nannte er unter anderem gesundheitliche Gründe, die geplatzte Gemeindefusion mit Crostwitz und die Meinungsverschiedenheiten in der Abwasserproblematik. Der 59-Jährige ist seit Januar 2011 Bürgermeister in Panschwitz-Kuckau.

„Dem öffentlichen Druck fühle ich mich nicht mehr gewachsen“, sagte er auf Nachfrage der SZ. „Es ist die mangelnde Unterstützung des Gemeinderates für die zentrale Abwasserentsorgung. Dieses Thema hat mich sehr viel Kraft und Nerven gekostet.“ Sieben der 13 Ortsteile, so der Bürgermeister, wollen jetzt dezentral ihr Abwasser entsorgen. „Die Folgen sind noch nicht absehbar“, schätzt Mickel ein. „Aus meiner Sicht hätte der Gemeinderat bei seinen Beschlüssen aus den 1990er-Jahren bleiben sollen. Damals bekannte er sich zur zentralen Entsorgung.

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In sein Amt als Bürgermeister, so Andreas Mickel, war er 2011 gegangen, um für die Gemeinde etwas zu bewegen. Er setzte sich auch für die Gemeindefusion mit Crostwitz ein. Dazu kam es jedoch nicht. „Froh bin ich, dass wir als Gemeinde jetzt die Sanierung der Grundschule auf den Weg gebracht haben“, sagte Andreas Mickel. „Damit ist der Bestandsschutz der Schule gesichert. Inhaltlich leistet sie sehr gute Arbeit. Jetzt müssen wir auch die materiellen Bedingungen verbessern.“

Spätestens vier Monate nach seinem Rücktritt zum 1. Mai muss die Neuwahl des Bürgermeisters erfolgen. Vorstellbar ist der 31. August, der Termin der Landtagswahl. Das wäre praktisch und organisatorisch sinnvoll. Zugleich muss der Landrat per Bescheid noch genau festlegen, wann Andreas Mickels Wahlperiode endet. Und es sind Absprachen zu treffen, wer danach die Gemeinde vorübergehend führt. (SZ)