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Parken, liegen, baden – und schon ist das Urlaubsgeld weg

Die Debatte um Strandgebühren ist durch einen privaten Grundstücksbesitzer am See wieder angestoßen worden. Schließlich ist es teuer, für Ordnung und Sicherheit am Strand zu sorgen. Die SZ wollte auf...

Die Debatte um Strandgebühren ist durch einen privaten Grundstücksbesitzer am See wieder angestoßen worden. Schließlich ist es teuer, für Ordnung und Sicherheit am Strand zu sorgen. Die SZ wollte auf ihrer Seite im sozialen Netzwerk Facebook wissen, wer für entspanntes Sonnenbaden am Lieblingsstrand bezahlen würde. Wir dokumentieren Auszüge aus der Diskussion.

Andreas Gleisenberg: Könnte dazu führen, dass es qualitativ besser wird.

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Philipp Riedl: Für Goldstrände und Cocktails mit kleinen Schirmchen immer.

Andreas Retsröf: Wenn es nicht unverschämt wird mit den Gebühren und dort wirklich für Ordnung und Sicherheit gesorgt wird – gern.

Sissy Bachstein: Da würde es wenigstens vorwärtsgehen und nicht zerredet werden.

Manuela Kramosch Geb Morawe: Reichen denn nicht die Einnahmen aus den Parkgebühren? Ich dachte, der See ist öffentlich.

Ursula Lindner : Ich bin gegen einen Bezahlstrand. Auch Leute, die jeden Cent umdrehen müssen und trotzdem finanziell kaum klar kommen, wollen gern baden gehen. Für viele ist ein Jahresurlaub schon lange Utopie, soll ihnen das Badevergnügen nun auch noch genommen werden?

Ingo Schmuck: Es müssten keine Gelder verlangt werden, wenn jeder selber die Ordnung halten würde. Wenn die Gebühren im Rahmen bleiben, bin ich dafür.

Steffen Menzel: Letzten Endes läuft doch (fast) alles auf Privatinitiative hinaus, weil die Stadt nur große Reden schwingt und kaum etwas auf die Reihe bekommt. Wenn diese Bereiche sauber und nicht so überlaufen sind, spricht nichts dagegen.

Torsten Gründer: Auch wenn man dafür zahlt, passiert nichts.

Benny Immer Lieb: Was sollen wir noch alles zahlen? Ich denke, der See ist öffentlich? Die Müllhaufen liegen nur herum, weil es zu wenig und viel zu kleine Papierkörbe gibt.

Maik Böhm: Von mir kommt ein eindeutiges Ja.Es ist doch alles ganz easy und wahrscheinlich ähnlich zu sehen, wie die Bezahltoiletten an der Autobahn. Wer es ordentlich und sauber möchte der muss leider zahlen. Aber wenigstens hat man die Wahl.

Benny Immer Lieb: Wir Bürger werden mehr und mehr belogen…

Strani KaffeeTässchen: Es liegt daran, dass der Mensch denkt, mit Hilfe des Geldes das öffentliche Leben Stück für Stück für sich einheimsen zu können. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass jetzt auch der Badesee privatisiert werden soll.·

Comon Dreamwork: Parken, Liegen, Baden und schon ist das Urlaubsgeld weg. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen und wer soll das überwachen?

Kerstin Winter: Wie es jetzt ist, kann es jedenfalls am See nicht mehr weitergehen. Hier müssen endlich Taten her.

Enrico Opitz: Wozu noch Badestrände? Wir haben doch jetzt Enten, und die würden sich doch gestört fühlen.