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Parkplatzsuche gegen die Uhr

Wer am Bahnhof sein Auto abstellen möchte, um mit dem Bus oder Zug weiterzufahren, hat oft wenig Zeit. Da ist es Stress pur, auch noch einen freien Stellplatz suchen zu müssen. Eine Weickersdorferin könnte ein Lied davon singen.

Wer am Bahnhof sein Auto abstellen möchte, um mit dem Bus oder Zug weiterzufahren, hat oft wenig Zeit. Da ist es Stress pur, auch noch einen freien Stellplatz suchen zu müssen. Eine Weickersdorferin könnte ein Lied davon singen. Sie hat mir kürzlich ihre Geschichte erzählt.

Sie ist mit dem Auto gern nach Bischofswerda gekommen. Denn von hier aus sollte es mit ehemaligen Arbeitskollegen mit dem Bus zu einem Ausflug gehen. Aber, wie es viele kennen, alle Parkplätze am Bahnhof sind belegt. Die Weickersdorferin, die schlecht zu Fuß ist, fährt eine Runde, eine zweite Runde. Nichts. Keiner fährt weg. Die Zeit sitzt ihr im Nacken, denn die Abfahrtszeit des Busses rückt näher. Was tun? Sie fährt zum Parkplatz an der Clara-Zetkin-Straße, um dort ihr Auto abzustellen. Dort gibt es auch eine Telefonzelle. Die gehbehinderte Frau möchte Bekannte anrufen und sie bitten, sie abzuholen. Aber es ist wie verhext an diesem Tag. Das öffentliche Telefon funktioniert nicht. Also läuft die Frau zum Bahnhof zurück und erreicht mit Müh’ und Not ihren Bus. Das aber auch nur, weil der freundliche Fahrer gewartet hat, bis die Reisegesellschaft komplett ist.

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50 zusätzliche Pkw-Stellplätze am Bahnhof – viele wird’s freuen. Denn sie werden gebraucht. In unserer mobilen Gesellschaft könnte aber auch der neue Parkplatz schneller an seine Kapazitätsgrenzen stoßen als mancher ahnen mag.

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