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Penny Herrnhut noch zwei Wochen zu

Nach dem Mäusebefall wird der Lebensmittelmarkt umgebaut - und nicht nur deswegen.

Von Markus van Appeldorn
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Nach dem Mäusebefall im Dezember befindet sich der Penny-Markt noch im Umbau.
Nach dem Mäusebefall im Dezember befindet sich der Penny-Markt noch im Umbau. © Markus van Appeldorn

Wegen Mäusebefalls hatte das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt die Herrnhuter Filiale der Discounterkette "Penny" am 12. Dezember geschlossen. Umbauarbeiten des Marktes sind in vollem Gange. Die Wiedereröffnung steht kurz bevor.

"Der Markt wird am 12. Februar wieder eröffnen", teilt Andreas Krämer von der Rewe Group, zu der "Penny" gehört, auf SZ-Anfrage nun mit. Nach Erklärung des Handelsriesen waren die Mäuse über den Dachstuhl in das Gebäude gelangt und hatten sich dort eingenistet. Um das Problem zu lösen, hatte die Rewe Group daraufhin Umbaumaßnahmen veranlasst. Die hatten am 2. Januar begonnen.

Wegen Mäusen wird auch ermittelt

Und wenn schon mal die Bauarbeiter anrücken mussten, hat man diesen Umstand auch für gewisse Modernisierungen genutzt. "Die Baumaßnahmen umfassten verschiedene Aktivitäten. Die Schließungsphase wurde genutzt um auch Modernisierungen vorzunehmen, welche nicht mit dem Mäusebefall in Zusammenhang stehen", teilt Pressesprecher Krämer mit.

Wegen des Mäusebefalls ist derzeit auch ein Ermittlungs-Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Görlitz in Gang, weil der Lebensmittelhändler ordnungswidrig gehandelt haben könnte. Das Landratsamt wollte sich auf Anfrage von SZ nicht zum Stand des Verfahrens äußern.

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