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Per Mausklick gegen den Kiesabbau

Würschnitzer haben jetzt eine Online-Petition gegen die geplante Erweiterung eines benachbarten Tagebaus gestartet.

Das Kieswerk Ostendorf-Ockrilla möchte sich nach Norden erweiteren. Doch das finden die Würschnitzer nicht gut.
Das Kieswerk Ostendorf-Ockrilla möchte sich nach Norden erweiteren. Doch das finden die Würschnitzer nicht gut. © Kristin Richter

Würschnitz. Über 350 Unterschriften in der ersten Woche – die Unterschriftensammlung für eine Online-Petition gegen den Kiesabbau in der Radeburger/Laußnitzer Heide nimmt Fahrt auf. Gestartet wurde sie am 16. März von der örtlichen Bürgerinitiative. Die Petition ist an den Chef des Oberbergamtes Freiberg Bernhard Cramer gerichtet und soll auf die Naturzerstörung durch das geplante Abbaugebiet Würschnitz West aufmerksam machen. 

Das Kieswerk Ottendorf-Okrilla will in dem ökologisch sensiblen Areal einen 134 Hektar großen Kiessandtagebau aufschließen. Die Radeburger- und die Laußnitzer Heide seien ein Gebiet mit wenig Niederschlägen, heißt es im Petitionstext, und dieser Zustand werde sich im Zuge des Klimawandels noch verschärfen. Durch den Tagebau verschwänden große Flächen des Feuchtigkeits- und Frischluftspeichers Wald, und der Naherholungswert gehe verloren.

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Im Genehmigungsverfahren müsse eine ganzheitliche Betrachtung aller bisher ausgekiesten, in Auskiesung befindlichen, dazu freigegebenen und beantragten Flächen erfolgen. Außerdem bitten die Petenten um ein unabhängiges hydrologisches Gutachten. Ziel der Bürgerinitiative ist, innerhalb der nächsten drei Wochen 1000 Unterschriften zusammenzubekommen Die Online-Petition der Würschnitzer ist im Netz zu finden.

Hier geht es zur Petition.

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