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Peschelstraße bleibt Tempo-30-Zone

Um die Zunahme des Verkehrs zu verhindern, haben Anwohner eine Bürgerinitiative gegründet. Mit Erfolg.

Freude bei den Anwohnern der Peschelstraße. Die Verbindung zwischen Leipziger Straße und Elbepark wird vorerst nicht zur Rennstrecke. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde wird erhalten bleiben. Das sicherte Straßen- und Tiefbauamtschef Reinhard Koettnitz in der jüngsten Sitzung des städtischen Bauausschusses zu. Zudem soll den Anwohnern auch weiterhin das Parken in der Straße gestattet werden.

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, die Peschelstraße „leistungsfähiger“ zu machen, da sie verkehrsrechtlich als Hauptstraße gilt. Die Geschwindigkeit sollte auf 50 Kilometer pro Stunde heraufgesetzt und das Parken am Straßenrand verboten werden. Das alles sollte im Zuge des Kreuzungsumbaus Leipziger Straße/Peschelstraße/Am Trachauer Bahnhof geschehen.

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An diesem Verkehrsknotenpunkt treffen täglich mehrere Tausend Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer aufeinander. Seit Jahren häufen sich hier die Unfälle. Deshalb hatte die Stadtverwaltung geplant, die Kreuzung mit weiteren Ampeln sicherer zu machen. Und um den Verkehrsfluss aus der Peschelstraße in Richtung Radebeul zu verbessern, sollte in der Straße unmittelbar vor der Kreuzung zur Leipziger Straße eine dritte Spur für Linksabbieger entstehen.

Die Anwohner befürchteten eine Zunahme des bereits jetzt schon starken Verkehrs in ihrer Straße. Sie gründeten nach Bekanntwerden der Pläne im März eine Bürgerinitiative, um zu verhindern, dass Tempo 30 aufgehoben und das Parken verboten wird. Erste Unterstützung bekam die Initiative vom Ortsbeirat Pieschen, der sich einstimmig gegen die Pläne der Stadt aussprach. Auch im Bauausschuss des Stadtrates scheiterte die Vorlage und wurde nun zum zweiten Mal vertagt.

„Ohne uns wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Jörg Melzer, Sprecher der Bürgerinitiative. (kah)