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Pestalozzi-Schule ist komplett saniert

Die Löbauer Pestalozzi-Schule ist komplett saniert und hat einen Anbau bekommen. Am 4.September wird dies gefeiert, der Anbau der Mittelschule eingeweiht. Dazu wird unter anderem Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) erwartet.

Von Matthias Klaus

Die Löbauer Pestalozzi-Schule ist komplett saniert und hat einen Anbau bekommen. Am 4.September wird dies gefeiert, der Anbau der Mittelschule eingeweiht. Dazu wird unter anderem Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) erwartet.

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Insgesamt flossen in die Sanierung und den Anbau über 4,6 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt kostete über drei Millionen Euro, knapp 1,9 Millionen kamen davon aus dem Förderprogramm Schulhausbau, fast 1,2 Millionen Euro waren Eigenmittel. Im ersten Abschnitt wurde der Anbau an der Äußeren Bautzner Straße errichtet. Es entstanden vier Fachkabinette inklusive Vorbereitungsräumen, fünf Klassenzimmer, vier Gruppenräume und ein sogenanntes medienpädagogisches Klassenzimmer. Hier stehen 28 Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Zudem wurden im Altbau Rauchschutztüren und Alarmeinrichtungen eingebaut, Fußböden in den Fluren erneuert. Eine neue Heizungsanlage kam ebenso hinzu wie ein Blockheizkraftwerk. Das soll den Strombedarf decken und, wenn nicht gebraucht, Strom ans öffentliche Netz abgeben.

Im zweiten Bauabschnitt wurden die vorhandenen Klassenzimmer umgebaut und saniert. Sie bekamen Akustikdecken, neuen Fußboden, neue Heizkörper. Die gesamte elektrische Anlage wurde auf den neuesten Stand gebracht, eine Notbeleuchtung eingebaut. Und: Entlang der Pestalozzistraße und der Äußeren Bautzner Straße wurde ein Sonnenschutz installiert. Der zweite Bauabschnitt wird mit voraussichtlich über 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Gefördert wird davon eine Summe von knapp 1,2 Millionen Euro.

Die Bauarbeiten an der Pestalozzi-Schule begannen im September 2007 mit der Erarbeitung der Baugenehmigung. Der Grundstein für den Anbau, den sogenannten Schulergänzungsbau, wurde im Juni 2008 gelegt, das Richtfest folgte im September desselben Jahres. Seit August 2009 wird der Anbau genutzt. Das offizielle Bauende ist nun im September.