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Pestalozziweg wird gebaut

Noch in diesem Jahr soll der erste Abschnitt fertig werden. Mancher Kipsdorfer hatte die Hoffnung schon aufgegeben.

Von Mandy Schaks

Der Pestalozziweg in Kurort Kipsdorf soll nun endlich gebaut werden. Vorgesehen zumindest ist die Maßnahme noch in diesem Jahr, informierte der Altenberger Bauamtsleiter Andreas Gabler zur jüngsten Ratssitzung auf Nachfrage von Stadträtin Eva Püschel (Freie Wähler). Die Kipsdorferin war unruhig geworden, weil sich immer noch nichts tut und an anderen Stellen im Gemeindegebiet schon gebaut wird. Gabler konnte aber beruhigen. Die Ausschreibung des Vorhabens soll im Juni/Juli erfolgen. Er rechnet dann mit einem Baubeginn im August/September. Die Maßnahme ist mit rund 25 000 Euro veranschlagt und auch so im Haushalt eingeplant.

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Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) erklärte, warum der Ausbau nicht schon begonnen hat. Im Gemeindegebiet laufen etliche Maßnahmen. Da Altenberg in der Regel nur baut, wenn es auch Fördermittel dazu gibt, muss die Stadt zum einen auf die Zusagen der Geldgeber warten. Zum anderen finanziert die Stadt zum Teil Leistungen vor, weil das Geld erst komplett nach der Abrechnung fließt. Dabei kann sich die Stadt nicht finanziell übernehmen.

Die Sorge aus Kipsdorf ist freilich nicht unbegründet. Denn der Ausbau des Pestalozziweges wurde schon oft angemahnt. Aber es war nicht so einfach, das Problem zu lösen. Seit 2009 ist die Stadt dran. Ehe ein Bagger anrollen konnte, musste der Pestalozziweg erst einmal öffentlich gewidmet werden, zumindest der erste Abschnitt, der saniert werden soll. Sonst hätte Altenberg gar keine Fördermittel bekommen. Dann wäre aber diese Investition auch nicht möglich gewesen. Das zog sich hin, ehe alle davon betroffenen Grundstückseigentümer ihre Zustimmung gegeben haben.