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Pflege der Lindenallee verzögert sich

Die Stadt will das Naturdenkmal in Friedersdorf wieder in Schuss bringen. Bis jetzt ist aber noch kein Schnitt gemacht.

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Die geplanten Baumschnittarbeiten an der Lindenallee im Ortsteil Friedersdorf verzögern sich. Der Grund ist ein ganz bürokratischer: Die Allee ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen. Deshalb muss die Stadt die Denkmalschutzbehörde in die Arbeiten mit einbeziehen, erklärt Bürgermeister Matthias Lehmann (CDU). Die Experten vom Amt müssen sich die Bäume ansehen und entscheiden, was zu tun ist.

Die Kommune will die Lindenallee wieder auf Vordermann bringen. Die Bäume sollen verschnitten werden. Diejenigen Exemplare, die nicht mehr zu retten sind, müssten eventuell sogar gefällt und junge Linden nachgepflanzt werden. Das sagte Bürgermeister Matthias Lehmann vor etwa einem Monat. Bisher hat sich noch nichts Sichtbares getan. Und es könnte sogar sein, dass es mit den Arbeiten nicht mehr bis zum Ende der offiziellen Fällsaison am 28. Februar klappt, so Lehmann. Das käme ganz darauf an, wie schnell der Denkmalschutz das Anliegen bearbeitet und Experten nach Friedersdorf schickt, um die Baumallee in Augenschein zu nehmen.

Dass etwas getan werden muss, scheint derweil offensichtlich. An der historischen Lindenallee nahe des ehemaligen Friedersdorfer Schlosses zeugen abgestorbene und heruntergefallene Äste davon, dass die Bäume nicht mehr alle ganz gesund sind. Einige Einwohner haben sich schon über den Zustand der Bäume beschwert. (SZ/rok)