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Wenn Personal und Bewohner am Ende sind

Das Pflegeheim Schönerstädt bei Hartha ähnelt seit März einem Gefängnis. Bewohner dürfen nicht raus, Gäste nicht rein. Das führt zu Hoffnungslosigkeit.

Von Erik-Holm Langhof
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Gudrun Lemke (links) darf sich mit ihrem Ehemann Jürgen Lemke seit Wochen nur noch durch eine Plexiglasscheibe unterhalten. Berührungen sind nicht gestattet. Eine Belastung für beide.
Gudrun Lemke (links) darf sich mit ihrem Ehemann Jürgen Lemke seit Wochen nur noch durch eine Plexiglasscheibe unterhalten. Berührungen sind nicht gestattet. Eine Belastung für beide. © Dietmar Thomas

Hartha. Normalerweise herrscht im Seniorenpflegeheim im Harthaer Ortsteil Schönerstädt ein bunter Trubel aus vielen Angeboten für die Bewohner und regem Besuchsbetrieb. Kinder und Enkel bringen Blumen und Geschenke vorbei, holen ihre Eltern oder Großeltern zum Spazieren ab oder schauen auf eine Tasse Kaffee vorbei. Doch derzeit ist das ganz anders. Wegen der Corona-Pandemie gilt ein eingeschränktes Besuchsverbot in der Harthaer Einrichtung. So, wie in allen anderen Pflegeheimen in Sachsen auch. Zum Ärger von Heimleitung und Angehörigen.

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