merken
PLUS

Pfotenhauer war erster Dresdner Oberbürgermeister

Am 30. November 1812 wird Friedrich Wilhelm Pfotenhauer in Hohenstein bei Chemnitz geboren. Nach dem Besuch der Dresdner Kreuzschule legt er in Leipzig sein Examen als Advokat ab. 1843 wird er zum Bürgermeister von Glauchau gewählt und sammelt dort seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen.

Am 30. November 1812 wird Friedrich Wilhelm Pfotenhauer in Hohenstein bei Chemnitz geboren. Nach dem Besuch der Dresdner Kreuzschule legt er in Leipzig sein Examen als Advokat ab. 1843 wird er zum Bürgermeister von Glauchau gewählt und sammelt dort seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen. Im Revolutionsjahr 1848 zieht er als linker Abgeordneter in den sächsischen Landtag ein und erhält kurz darauf seine Berufung zum „ersten Stadtrath“ in Dresden.

Am 2. Januar 1849 wird Pfotenhauer kommissarisch mit dem Amt des Bürgermeisters betraut, nachdem sein Vorgänger unerwartet verstorben war. Am 16. Juli 1850 wählen ihn die Stadtverordneten zum Bürgermeister. Drei Jahre später wird ihm, erstmals in der Geschichte Dresdens, der Titel eines Oberbürgermeisters verliehen. Während der Amtszeit bis zu seinem Tod 1877 fördert er die industrielle und bauliche Entwicklung, unterstützt den Eisenbahn- und Elbeschiffsverkehr, der Handel und Gewerbe vorantreibt. Am 2. April 1877 setzt ein Gehirnschlag seinem Leben ein plötzliches Ende. Unter Anteilnahme von 40000 Dresdnern wird er auf dem Johannstädter Trinitatisfriedhof beigesetzt. Auf Wunsch seiner Familie werden die sterblichen Überreste 1888 auf den Tolkewitzer Johannisfriedhof umgebettet. Heute erinnert eine Straße in der Johannstadt an den großen Kommunalpolitiker. (SZ/hn)

Anzeige
#endlichwiedergemeinsam - Das Adventskonzert ist ein Fest für alle!
#endlichwiedergemeinsam - Das Adventskonzert ist ein Fest für alle!

Das große Adventskonzert am 17. Dezember im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion - mit einzigartiger Besetzung!