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Piratin ist jetzt „Stadtraetin“

Eine neue Erfahrung hat Seilermeister Helmut Goltz im Tierpark gemacht. Gebannt sah er zu, wie ein Waschbär ein Küken fraß – und diesem dabei herzhaft den Kopf abbiss. Goltz ist seit 1996 im Vorstand des Naturschutz-Tierparks, aber so etwas hat er offensichtlich noch nie gesehen.

Von Jenny Thümmler und Peter Chemnitz

Eine neue Erfahrung hat Seilermeister Helmut Goltz im Tierpark gemacht. Gebannt sah er zu, wie ein Waschbär ein Küken fraß – und diesem dabei herzhaft den Kopf abbiss. Goltz ist seit 1996 im Vorstand des Naturschutz-Tierparks, aber so etwas hat er offensichtlich noch nie gesehen. „Natur pur hier!“, sagte der künftige CDU-Stadtrat und schwankte sichtlich zwischen Hinschauen und Abwenden.

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Zuwendung hat dagegen Carolin Mahn-Gauseweg von der Piratenpartei erfahren. Sie hat bei den Kommunalwahlen ausreichend Stimmen gesammelt und kann es kaum erwarten, Mitglied des Stadtrats zu werden. Sofort nach ihrem Wahlerfolg, der ihr als einziger Piratin einen Sitz im Rat sichert, hat sie ihren Namen im sozialen Netzwerk Twitter geändert. Sie nennt sich jetzt „Stadtraetin“.

Die bunten Illustrierten freuen sich immer wieder, wenn sie ihren Lesern Doppelgänger von Prominenten zeigen können. Auch das Gewichtheberehepaar Julia Rohde und Tom Schwarzbach hat offenbar Doppelgänger, denn die beiden haben zwar, wie hier gemeldet, am 10. Mai eine deftige Hochzeitsfeier mit etwa 60 Gästen durchgeführt, aber eben nicht in Görlitz, wo sie angeblich gesichtet worden waren, sondern in Schwetzingen. Standesamtlich hatten die beiden schon Ende Februar in Leimen im engsten Familienkreis Ja zueinander gesagt.

Etwas verwirrt war Klinikum-Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch bei der Einweihung des Sozialpädiatrischen Zentrums. Zur Feier des Tages haben die Kinder des Betriebskindergartens „Sonnenkäfer“ Lieder gesungen, unter anderem das Sonnenkäferkinderlied. Holtzsch bedankte sich daraufhin bei den „Sonnenkinderkäfern“ aus dem „Sonnenkinderkäfergarten“. Die Sonnenkäferkinder nahmen es gelassen und bedankten sich artig.

Wie es sich anhört, wenn die Volksseele tatsächlich einmal hochkocht, hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf dem Marienplatz erfahren müssen, als er der staunenden Kanzlerin Angela Merkel eröffnete, dass es eine der Besonderheiten der Stadt Görlitz sei, dass sie auf dem „19. Längenmeridian“ liegt. Dank seines Generalsekretärs Michael Kretschmer korrigierte sich Tillich ganz schnell.