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Wer kriegt die Münzen aus dem Brunnen?

Touristen und Besucher in Pirna werfen Geldstücke in die Marktbrunnen. Der das bekommt, wird aber nicht reich.

Bei genauerem Hinschauen sind die kleinen Münzen im Wasser der Brunnen in der Altstadt von Pirna erkennbar.
Bei genauerem Hinschauen sind die kleinen Münzen im Wasser der Brunnen in der Altstadt von Pirna erkennbar. © Daniel Schäfer

Zugegeben, die Brunnen auf dem Markt von Pirna lassen sich nicht etwa mit dem berühmten Trevi-Brunnen in Rom vergleichen. Dort werfen Jahr für Jahr Tausende von Touristen eine Münze über die Schulter in das Bassin und hoffen somit auf Glück. 

Doch auch in Pirna scheint es einige Besucher und Touristen zu geben, die an dieser Sitte hängen. Auf den Böden der Brunnen liegen vereinzelt blanke Münzen. Das bestätigt Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin. Von Reichtümern, die hier zusammenkommen, möchte sie indes nicht sprechen. "Derzeit liegen in den Brunnen am Markt Cent-Beträge, die bei der Reinigung eingesammelt und dann der Stadtkasse zugeführt werden, insofern sie bei der Reinigung noch aufzufinden sind", sagt die Sprecherin.  Konkrete Summen, wie viel Geld im Jahr in den Brunnen aufgesammelt werden, nennt sie nicht. 

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Besonders beliebt bei den Gästen ist der sprudelnde Brunnen "Pirnaer Marktschiff". Die Bronzefigur des Künstlers Jan-Witte Kropius wurde im Sommer 2016 auf dem Brunnen an der östlichen Seite des Rathauses montiert.  Die Figuren weisen auf die vielfältige Geschichte von Pirna. Genaues Hinsehen lohnt sich, es gibt viele hübsche Details, wie zum Beispiel die kleine Maus, die noch schnell auf das Marktschiff aufspringt, um mit zu schippern. 

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