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Pirna plant neuen Jugendtreff

Im Schulhaus an der Nicolaistraße soll es künftig auch Räume für den Verein "Hanno" geben - weil das Quartier in der Stadtbibliothek keine Dauerlösung ist.

Schulhaus an der Nicolaistraße: künftig Domizil für Grundschule, Hort und Vereine.
Schulhaus an der Nicolaistraße: künftig Domizil für Grundschule, Hort und Vereine. © Daniel Schäfer

Pirna hält weiter an dem Plan fest, im Schulhaus an der Nicolaistraße künftig auch einen Kinder- und Jugendtreff einzurichten. Dies geht aus einer Antwort des Rathauses auf eine Anfrage des Stadtrates Ralf Wätzig (SPD) hervor. 

Hintergrund für Wätzigs Anfrage ist, dass die Stadt kein Jugendhaus mehr im Bereich der Altstadt und in den umliegenden Gebieten hat. Nach dem Auszug des Vereins "Hanno" aus dem früheren Domizil an der Hohen Straße findet die Jugendarbeit im Keller der Stadtbibliothek an der Dohnaischen Straße statt. Das gestalte sich, so Wätzig, sehr konfliktreich und biete zudem keine optimalen Bedingungen für eine selbstbestimmte Kinder- und Jugendarbeit. Darüber hinaus sei man bei dem Quartier auch nie von einer Dauerlösung ausgegangen. "Deshalb war auch als Alternative ein Jugendhaus in der Nicolaistraße im Gespräch", sagt der Abgeordnete. Von der Stadt wollte er nun wissen, ob es bei diesem Vorhaben bleibt - vor allem nach der Entscheidung, im Schulhaus eine zusätzliche Grundschule für die Altstadt einzurichten. 

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Neue Grundschule ändert nichts am Plan

Nach Aussage der Stadt war der Kinder- und Jugendtreff des Vereins "Hanno" 2014 aus dem Gebäude Hohe Straße 1 in das ehemalige Bistro der Stadtbücherei gezogen. Dazu gehören Räume im Erd- sowie im Kellergeschoss. Zudem verfügen die Mitarbeiter über drei Räume im Verwaltungsgebäude Grohmannstraße 1. Zu den Gründen des Umzugs zählte damals auch, dass die Jugendlichen das Domizil an der Hohen Straße nur noch spärlich frequentierten, für viele lag das Haus nicht im näheren Umfeld. Die Lage des Treffs in der Altstadt, so das Rathaus, sei für die Kinder und Jugendlichen optimaler. 

Darüber hinaus bestätigt die Verwaltung, dass der Kinder- und Jugendtreff weiterhin fester Bestandteil der Umbau- und Sanierungspläne für das Haus an der Nicolaistraße ist. Die Stadt hatte dem Hanno-Verein Pläne zur Verfügung gestellt und darum gebeten, seine Ideen zu skizzieren, damit sich die Verwaltung einen solchen Treff vorstellen kann. Dem Verein sei allerdings nicht zugesichert worden, dass alle von ihm angedachten Räume und Umbauten letztendlich auch in vollem Umfang zur Verfügung stehen. 

Seit dem Beschluss, das Gebäude auch als Grundschule zu nutzen, habe sich an der Planung für den Kinder- und Jugendtreff nichts geändert. Nach wie vor hält die Stadt daran fest, in dem Schulhaus an der Nicolaistraße nach der Sanierung auch Vereine unterzubringen. 

Der Plan, in der Nicolaistraße einen solchen Treff zu etablieren, böte aus Sicht der Stadt eine große Chance. Denn die Nähe zum Friedenspark, zur Goethe-Oberschule und zum Thälmannplatz sei eine optimale Ausgangslage für die Kinder- und Jugendarbeit, auch für mobile Ansätze. 

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