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Noch mehr Ärger mit Pirnas Wegen

In Copitz und am Sonnenstein wächst und sprießt es. Was schön grün aussieht, kann aber auch gefährlich sein. Was die Stadt tun will.

Nicht mehr viel übrig vom Weg: Der Söbrigener Weg wächst mehr und mehr zu.
Nicht mehr viel übrig vom Weg: Der Söbrigener Weg wächst mehr und mehr zu. © Daniel Schäfer

Der Fußweg vom Copitzer Ärztehaus zur Bushaltestelle Eichendorffstraße ist eine Stolperfalle. Und nicht die einzige in Pirna. Darauf wiesen jetzt Leser von sächsische.de hin. Welche Lösungen gibt es für diese?

Weg vom VfL zum Naturbad: Wem gehört er?

Christa Paul hat für diesen Weg nur ein Wort: Katastrophal. Unkraut wächst und Sträucher ragen über den Weg, sodass sich Fahrradfahrer hier schnell verletzen können. Das Naturbad und die Jugendherberge in der Nähe, was macht das für einen Eindruck auf Touristen? "Alles sehr schade und eine Sauerei", sagt Christa Paul. 

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Gute Nachricht: Die Stadt Pirna will dem Hinweis nachgehen. Bei einer Vor-Ort-Begehung soll der Zustand des Söbrigener Weges geprüft werden. Zudem ist zu klären, ob der Weg  privat oder städtisch ist. Wenn er der Stadt gehört, wird der Bauhof sich um den Weg kümmern und auch die Sträucher zurückschneiden. Gehört der Weg einem privaten Eigentümer, wird die Stadtverwaltung ihn auffordern, den Weg in Ordnung zu bringen. Die Möglichkeiten, darauf dann auch zu drängen, sind jedoch gering. 

Otto-Walther-Straße: Entscheidung liegt beim Stadtrat

Die Stadt wollte den Weg mit der Treppe doch mal kaufen, erinnert sich ein Leser. Er hatte damit die Hoffnung verbunden, dass dann auch der Weg saniert wird. Doch davon habe er bisher nichts gemerkt. Wie verhält es sich damit?

Zum Laufen nicht zu empfehlen: Die Treppe an der Otto-Walther-Straße in Pirna.
Zum Laufen nicht zu empfehlen: Die Treppe an der Otto-Walther-Straße in Pirna. © Daniel Schäfer

Der Stadtrat hat Ende vergangenen Jahres beschlossen, die Sanierung bzw. den Neubau des Fußweges und der Treppe zwischen Hoher Straße und Otto-Walther-Straße  zu prüfen. Das Helios-Klinikum Pirna soll einbezogen werden, da es Eigentümer des Weg-Abschnitts oberhalb der Treppe ist, sagt die Stadtverwaltung. Sie wurde zudem beauftragt, sich um die Finanzierung der Arbeiten zu kümmern. Das heißt, zu sehen, wie sie im Doppelhaushalt 2021/2022 bezahlt werden können. Der Haushalt wird derzeit erarbeitet, nach der Sommerpause beginnt die Diskussion im Stadtrat. Wenn der Haushalt dann irgendwann beschlossen ist und der Weg und die Treppe drin stehen, kann die Sanierung geplant werden und schließlich erfolgen.

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