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Pirna zahlt mehr Geld an Schwimmvereine

Die Stadt übernimmt anteilig Gebühren für die Sportschwimmhalle. Der Betrag fällt in diesem Jahr höher aus - vor allem aus einem wichtigen Grund.

Sportschwimmhalle in Pirna: Vereine haben einen großen Bedarf an den Schwimmbahnen.
Sportschwimmhalle in Pirna: Vereine haben einen großen Bedarf an den Schwimmbahnen. © Daniel Förster

Pirna unterstützt die Vereine, die die Sportschwimmhalle an der Seminarstraße nutzen, in diesem Jahr mit 66.600 Euro - das sind 10.000 Euro mehr als im Vorjahr. Der Stadtrat hat diese Zuschüsse unlängst beschlossen. 

Mit dem Geld übernimmt Pirna anteilig die Gebühren für die Sportschwimmhalle. Der Verein "DLRG Obere Elbe" bekommt 19.980 Euro, der Verein "Reha-Vital" 10.000 Euro, der Verein "SV Fortschritt Pirna" 35.620 Euro und der Tauchsportclub 1.000 Euro. 

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Nach dem bisherigen Ansatz im Etat standen bislang für derartige Zuschüsse 56.600 Euro bereit. Das Geld verteilte die Stadt anhand verschiedener Kriterien prozentual an die antragstellenden Vereine. 

In diesem Jahr stellte nun der Verein "Reha-Vital" zusätzlich zu den bislang geförderten Vereinen einen Antrag, die Gebühren für die Sportschwimmhalle anteilig zu übernehmen. 

Mitgliederzahl hat sich verzehnfacht

Nach Aussage des Rathauses bietet der 2008 gegründete Verein in erster Linie Gesundheits- und Reha-Sport an, davon überwiegend im Bereich Schwimmen und Wassergymnastik. Dafür nutzt "Reha-Vital" je zur Hälfte die Sportschwimmhalle sowie das Bewegungsbecken im Hotel "Zur Post". 

Laut der Stadt habe sich die Mitgliederzahl seit 2011 verzehnfacht, aktuell sind es 1.119 Mitglieder. Allein im vergangenen Jahr konnte der Verein etwa 200 neue Mitglieder aufnehmen. Entsprechend höher sei auch der Bedarf an Schwimmhallenzeiten.

Die Kosten dafür konnte der Verein bisher allein aufbringen.  Aufgrund der im Jahr 2020 zusätzlich erforderlichen acht Bahnen je Woche beantragte der Verein jedoch erstmals einen Zuschuss von der Stadt. In der Abteilung Schwimmen sind derzeit 128 Mitglieder aktiv, alle unter 18 Jahre alt. Der Rehabilitationssport, dessen Schwerpunkt in der Wassergymnastik liegt, hat 892 Mitglieder. Deshalb schlug die Stadt vor, den Verein mit 10.000 Euro zu fördern, der Stadtrat folgte diesem Ansinnen.

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