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Pirna

Pirnaer Kreisverkehr wird täglich gereinigt

Anwohner beschweren sich über den Dreck im Kreisel an der Zehistaer Straße. In Kürze löst sich das Problem von ganz allein.

Neuer Kreisverkehr an der Zehistaer Straße: Baustellen-Schmutz auf der Fahrbahn lässt sich derzeit nicht vollends vermeiden.
Neuer Kreisverkehr an der Zehistaer Straße: Baustellen-Schmutz auf der Fahrbahn lässt sich derzeit nicht vollends vermeiden. © Thomas Möckel

Der Kreisverkehr an der Zehistaer Straße unter der Südumfahrungsbrücke wird mindestens einmal, meist aber mehrfach täglich gereinigt. „Es ist uns sehr wichtig, dass der Kreisel regelmäßig sauber gemacht wird“, sagt Ulrich Gawlas. Der Bauoberleiter der Südumfahrung reagiert damit auf Beschwerden von Anwohnern. Mehrere Pirnaer, die in unmittelbarer Nähe der Baustelle wohnen, hatte beklagt, dass der momentane Zustand des Kreisverkehrs nicht mehr tragbar sei. Baufahrzeuge würden die Fahrbahn derart verschmutzen, dass der Asphalt nicht mehr zu sehen ist. Bei trockenem Wetter entwickle sich starker Staub, der bis ins angrenzende Wohngebiet weht. Und an Regentagen verwandle sich der Dreck in Schlamm, den die Autos weit stadtauswärts und stadteinwärts breit fahren. Nach Aussage von Gawlas lasse sich der Schmutz im Kreisel aufgrund der derzeitigen Bauarbeiten allerdings nicht vollends vermeiden. Bauleute schütten derzeit den Bereich vom künftigen Kohlbergtunnel bis zur Brücke über die Zehistaer Straße sowie das Areal zwischen den beiden Brücken mit Erdreich auf, über diesen Damm verläuft künftig die Südumfahrung. Über 20 Schichten sind nötig, um den Fahrbahnuntergrund anzuhäufen und so aufzuschichten, bis die Höhe der Brücken erreicht ist. Das Material – fester, tragfähiger Boden – stammt aus dem Einschnitt für den künftigen Kohlbergtunnel, der ab 2020 gebaut wird. Bei den Arbeiten müssen die mit Erde beladenen Lkws auch mehrfach den Kreisel queren. „Daher lassen wir die Straße ständig reinigen, wenn es regnet, mehrfach am Tag“, sagt Gawlas. An Tagen, an denen es besonders viel Niederschlag gab, seien die Arbeiten sogar ganz unterbrochen worden, da die Reinigung jedes Mal sehr aufwendig sei. Laut des Bauoberleiters handle es sich lediglich um Erde, die zeitweise auf der Fahrbahn liegt, nicht aber um gefährliche Dinge wie beispielsweise Steine oder Nägel.

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