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Pirnaer saniert Kulturhaus – an der Ostsee

Wie in Pirna gibt es in Zinnowitz ein Kulturgebäude mit Tradition. Das auf der Insel hat Zukunft – dank hiesiger Architekten.

Von Alexander Müller

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Mit einem richtigen Kulturhaus hat es in Pirna noch immer nicht geklappt. Die Herderhalle ist das, was sie ist, eine Sporthalle mit entsprechend drögem Charme. Die Tannensäle verfallen weiter und ihr Abriss wird immer wahrscheinlicher, und für die ehemalige Hengst-Fabrik gibt es zwar eine gute Idee, aber noch kein durchfinanziertes Konzept.

Das Schicksal Pirnas teilen auch andere Kommunen – wie Zinnowitz. Bisher zumindest. In dem Ostseebad auf Usedom gibt es ebenfalls ein traditionsreiches Gebäude mit entsprechender Geschichte. Das 1953 bis 1957 errichtete ehemalige Kulturhaus der Beschäftigten der SDAG Wismut soll nun aber nach jahrelangem Leerstand zu einer Luxuswohnanlage mit eigenem Spa-Bereich umgebaut und durch zwei zusätzliche Flügelbauten erweitert werden.

Der Auftrag dafür ist nach Pirna gegangen, an das Büro „Seidel+Architekten“. Das Kulturhausgebäude befindet sich unmittelbar im Ortszentrum des Ostseebades Zinnowitz und ist als größter Solitärbau der Region identitätsstiftend für den Ort und dessen Bewohner. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz; es wird im ausgebauten Zustand 84 Tiefgaragenstellplätze und rund 7 000 Quadratmeter Wohnfläche beherbergen.

www..seidelarchitekten.de