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Pläne zum Grenzgraben noch geheim

Es ist ein heikles Thema, wie die Gemeinde Rathmannsdorf in Zukunft das auf dem Plateau im Ortsteil Höhe anfallende Niederschlagswasser ableiten will. Bei den Unwettern im Juni dieses Jahres kam es zu Überflutungen.

Es ist ein heikles Thema, wie die Gemeinde Rathmannsdorf in Zukunft das auf dem Plateau im Ortsteil Höhe anfallende Niederschlagswasser ableiten will. Bei den Unwettern im Juni dieses Jahres kam es zu Überflutungen. Die vorhandenen Kanäle und Gräben waren nicht ausreichend. Deshalb will die Gemeinde nun den Grenzgraben ausbauen. „Die Erosionsrinne von der Höhe zur Basteistraße in Bad Schandau macht Probleme“, sagt Bürgermeister Reiner Hähnel (CDU). Es müsse auch deshalb gebaut werden, um die Bundesstraße zu schützen.

Mit der Vorplanung wurde das Ingenieurbüro Huste & Partner beauftragt. Das wollte seine Ergebnisse erstmals im Gemeinderat vorstellen. Doch daraus wurde nichts. Das Büro sagte krankheitsbedingt ab. Die Vorstellung wurde vertagt.

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Das Projekt könnte weitreichende Folgen haben, wenn künftig das Oberflächenwasser über Grenzgraben und Schindergraben abgeleitet werden soll. Damit solle erreicht werden, dass das Wasser langsamer abfließt. Dafür müsste jedoch eine Fläche von einem Hektar in Anspruch genommen werden. Was mehrere Eigentümer betrifft. „Deshalb strebe ich jetzt auch ein Planfeststellungsverfahren an“, sagt Bürgermeister Hähnel. Demnächst ist eine Begehung mit den Räten geplant. (SZ/gk)