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Wofür diese Plakette?

Heidenaus Gymnasium schaut seit fast 20 Jahren in den Osten. Auch wenn die Reisen dieses Jahr ausfallen, gab es dafür eine Ehrung.

Am Eingang des Gymnasiums jetzt für alle ersichtlich: Heidenaus internationale Arbeit.
Am Eingang des Gymnasiums jetzt für alle ersichtlich: Heidenaus internationale Arbeit. © Daniel Schäfer

Langsam wird der Platz im Eingangsbereich des Heidenauer Gymnasiums knapp. Jetzt hängt dort eine weitere Plakette. Sie ist eine Anerkennung für die internationale Zusammenarbeit des Gymnasiums. Heidenau hat sie für fast 20 Jahre Austausch mit Belarus erhalten. Nach einer Schule in Minsk ist nun seit sechs Jahren eine Schule in der etwa 115.000 Einwohner zählenden Stadt Orscha an der belarussisch-russischen Grenze Heidenaus Partner. 2002 reisten erstmals Heidenauer Gymnasiasten nach Belarus.

Das Gymnasium hatte sich bei der Initiative „Schule: Partner der Zukunft“ - kurz Pasch - um die Plakette beworben. Pasch ist eine Initiative des Auswärtigen Amts, in Kooperation mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst.

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Heidenaus Gymnasium ist nun eine von rund hundert deutschen Schulen, die die Plakette tragen. Überreicht wurde sie von Tomasz Jaśków vom Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung an Schulleiter Frank Clausnitzer und Russisch-Lehrerin Gudrun Kühne. Der Schulförderverein erhielt zur Umsetzung der Austauschprojekte eine Spende von 500 Euro.

Eine von vielen

Die diesjährige Reise der Heidenauer nach Orscha ist zwar Corona zum Opfer gefallen, der Kontakt wird aber dank vieler technischer Möglichkeiten weiter gepflegt. Der Chor des Gymnasiums hat inzwischen auch seine für Herbst geplante Konzertreise nach Belarus auf nächstes Jahr verschoben. 

Das Heidenauer Gymnasium ist eine von mehreren Einrichtungen im Landkreis, die mit Partnern in Belarus zusammenarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Pirnaer Berufsschule, die ebenfalls bereits fast 20 Jahre mit einem Handelscollege in Minsk kooperiert, sowie die Jugend des Kreissportbundes, die mit den Sportlern im Kreis Bragin im Kontakt steht. Zu den Aktivitäten gehört die jährliche Teilnahme an den Tschernobyl-Gedenkläufen sowie dem Pirnaer Citylauf. Auch hier hat dieses Jahr Corona die Pläne auf den Kopf gestellt. 

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