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Plan-Hickhack an der Blauen Lagune

Die Pläne zweier Investoren am See überlappen sich minimal. Ein Kompromiss muss dennoch her.

Von Anja Beutler

Die Überraschung auf Schönauer Seite ist groß: Nachdem die Gemeinde kürzlich den Bebauungsplan für die Blaue Lagune abgegeben hat, stellte sich heraus, dass ein Stück Land nicht nur von den Schönauer Investoren ins Visier genommen worden ist. Konkret geht es um ein Gebiet nahe dem derzeitigen Segelstützpunkt. Es soll in den Augen der Schönauer im aktuellen Zustand bleiben, um in einigen Jahren, wenn der Hafen auf Hochtouren läuft, einmal eine Erweiterungsfläche für die Segler zu haben. Doch auch von Görlitzer Seite ist dieses Stück ins Visier genommen worden. Der B-Plan für die früheren Tagesanlagen sieht hier einen Grüngürtel vor. Das hänge mit den Ideen für den einstigen Hochbunker zusammen.

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Einen Grüngürtel wollen die Schönauer an dieser Stelle allerdings nicht. Da die Pläne der Görlitzer Seite allerdings früher eingereicht worden sind – und nach Angaben der zuständigen Planerin Heike Augustin auch nicht noch einmal verändert wurden – sehen die Görlitzer sich nicht in als Störenfriede: „Die Pläne waren bekannt, sie haben ausgelegen“, sagt Frau Augustin vom gleichnamigen Löbauer Ingenieurbüro. Das sehen die Schönauer allerdings ein bisschen anders. Wie dieser Plan-Konflikt zu lösen ist, muss am Ende der Planungsverband entscheiden.