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Planck-Institut bietet Kulisse für Kinofilm

Die Schauspielerin Karoline Herfurth übernimmt eine der Hauptrollen. Drehstart soll Mitte Februar sein.

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Von Nadja Laske

Der australische Regisseur Eron Sheean laboriert an einem neuen Kinofilm und hat dafür gerade 120000 Euro Fördermittel zugesprochen bekomme: „Errors of the human body“ soll der Streifen heißen und die Fehler des menschlichen Körpers dramatisch in Szene setzten. Mitte Februar beginnen die Dreharbeiten. „Als Kulisse nutzen wir zum Teil originale Labors im Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik aber auch bekannte Orte in Dresden“, sagt Nicole Cramer von der Berliner Produktionsfirma High5Films. Für eine der Hauptrollen hat EronSheean die deutsche Schauspielerin Karoline Herfurth gewinnen können. Unter anderen spielte sie in „Das Parfum“ und „Der Vorleser“ mit. Nun wird die 26-Jährige als wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Forschungsinstitutes in gefährliche Machenschaften rund um die Erschaffung regenerierender Wundergene verwickelt.

Geplant sind 30 Drehtage. Gedreht wird der Film auf Englisch und später für die deutsche Fassung nachsynchronisiert. Dass ausgerechnet Dresden zum Drehort auserkoren wurde, hat familiäre Hintergründe: „Unsere Kamerafrau ist die Schwester eines der Direktoren vom Max-Planck-Institut“, erzählt die Regieassistentin Nicole Cramer. So kam der Kontakt zustande. Um sich ins Metier einzufühlen, begleitete der Regisseur Sheean mehrere Monate lang den Arbeitsalltag der Dresdner Wissenschaftler.

„Das Filmprojekt ist eine Low-Budget-Produktion und braucht noch dringend regionale Unterstützer“, sagt Cramer. Zwar habe die Mitteldeutsche Medienförderung ihre Mitfinanzierung zugesagt, doch das Filmteam nimmt gern weitere Hilfe an. Von Brötchen und Getränke für die Filmcrew angefangen über Baumaterial für die Kulissen oder Unterstützung bei Transporten freue man sich über alles.

Auch Komparsen werden noch gesucht. Bewerbungen mit Foto sind per E-Mail möglich an:[email protected] .