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Planung der Turnhalle beginnt

Aufträge über 268 000 Euro hat der Gemeinderat für die Halle vergeben. Doch in Ruppendorf gibt es Unzufriedenheit.

Von Franz Herz

Der Turnhallenbau in Ruppendorf kommt voran. Der Gemeinderat hat drei Aufträge für die Bauplanung vergeben. Der größte Auftrag für die Gebäudeplanung mit Statikberechnung und Freiflächengestaltung ging an das Büro Ruhsam und Ullrich aus Dippoldiswalde für rund 204 000 Euro. Die Planung der Wasseranlagen, Heizung und Lüftung wird von dem Büro Kuba aus Dippoldiswalde übernommen. Dieser Auftrag kostet rund 47 750 Euro. Die Elektroanlagen plant das Ingenieurbüro Ranft aus Dippoldiswalde für rund 16 400 Euro.

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Für das Büro Ruhsam und Ullrich lohnen sich damit die Vorarbeiten, die es bisher ohne Berechnung erbracht hat. So hat es der Gemeinde Berechnungen geliefert für einen Variantenvergleich. Denn es gab auch andere Wünsche für den Turnhallenbau in Ruppendorf. Die Grundschule hätte eine Variante vorgezogen, bei der die Sporthalle unmittelbar am Schulgebäude angebaut worden wäre. Sportler in Ruppendorf wollten eine Halle, die für Wettkämpfe tauglich ist. Doch diese Lösungen wären beide deutlich teurer geworden.

Am alten Standort neu bauen

Jetzt ist vorgesehen, die bestehende Halle in der Ortsmitte abzureißen und an derselben Stelle in der gleichen Größe neu aufzubauen. Damit wird auch die Norm für eine Schulturnhalle etwas unterschritten. Mit diesem kleinen Hallenbau sind etliche Ruppendorfer unzufrieden. Das zeigte sich auch bei der Abstimmung im Gemeinderat. Die zwei Ruppendorfer Räte Heiko Glänzer (CDU) und Sonja Fischer (Linke) sowie der Colmnitzer Henry Backhaus (Linke) stimmten gegen die Aufträge für die Turnhallenplanung. „Die Leute in Ruppendorf haben kein Verständnis für das, was hier gebaut werden soll. Die fragen: Habt ihr einen Schuss, so etwas zu machen“, sagte Sonja Fischer. Doch die Mehrheit entschied sich für die preisgünstige Lösung, am alten Standort neu zu bauen.