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Hoyerswerda

Planung zu Einrichtungen in Hoyerswerda 

Zu dieser Frage nahm jetzt im Stadtrat mit Udo Witschas der Erste Beigeordnete aus dem Landratsamt Stellung.

© Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Um die Stadt als Standort der Kreisverwaltung, als Standort von Schulen des Kreises sowie als Standort kreislicher Asylbewerberheime ging es vorige Woche bei einem Vortrag von Udo Witschas (CDU), Erster Beigeordneter im Landratsamt Bautzen, in der Sitzung des Stadtrates.

Botschaft Nummer 1: Planungen aus dem Jahr 2016 hätten sich als Trugschluss erwiesen: „Wir waren der Annahme, dass sich die Verwaltung aufgrund der demografischen Entwicklung verkleinern müsse.“ Stattdessen habe der Staat dem Kreis mehr Aufgaben übertragen, was einen etwa gleichbleibenden Personalbestand bedeute. Für Hoyerswerda heiße das, man werde bis 2024 sowohl im städtischen Bürgeramt wie auch in der Außenstelle im Sparkassengebäude und im Einsteinhaus mit 200 Mitarbeitern präsent bleiben. Weil die Fallzahlen im Jobcenter sänken, soll es 2025 mit weniger Personal ebenso an den Schlossplatz umziehen. Es blieben damit insgesamt 95 Kreis-Mitarbeiter in der Stadt. Botschaft Nummer 2: Bezüglich der Lern-Förderschule „Nikolaus Kopernikus“ im WK IV und des Sonderpädagogischen Förderzentrums für Körperbehinderte „Dr. Friedrich Wolf“ hat der Kreis laut Witschas aktuell keine Veränderungspläne. Er will aber, wie berichtet, Haus II des BSZ im WK IX schließen und die dort untergebrachte Förder-Ausbildung am Haupthaus im WK X integrieren. In dessen Turnhalle wird im Sommer die schon länger geplante Erneuerung des Sportbodens erledigt.

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Botschaft Nummer 3: Bleibt es beim gegenwärtigen Sinken der Anzahl an Asylbewerbern, steht eine Prüfung für das Wohnheim im früheren Natz im WK IX an. Die Frage: Neu ausschreiben oder schließen? Gegenwärtig wohnen im Gebäude ungefähr 150 Menschen. Weitere 400 sind es gegenüber in der Müntzerstraße. Weil das Ex- Lehrlingswohnheim dem Kreis gehört, er hier also anders als anderswo keine Miete zahlen muss, will er das Wohnheim auch weiter betreiben lassen – von wem, soll dieses Jahr eine Neuausschreibung erbringen.