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Plauen bekommt ein drittes Gymnasium

Im Fritz-Löffler-Gymnasium soll ab 2014 wieder unterrichtet werden, in jeweils fünf Klassen.

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Von Annechristin Kleppisch

In Plauen soll es ab 2014 drei Gymnasien geben. Das sieht der Schulnetzplan vor, der gerade in den Ortsämtern vorgestellt wird. Demnach wird die Zahl der Gymnasiasten, die in Plauen zur Schule gehen wollen, in den nächsten Jahren weiter steigen. Die kommen auch aus den umliegenden Stadtteilen. Die beiden bestehenden Gymnasien an der Kant- und der Paradiesstraße sind dafür zu klein.

Platz für weitere Klassen soll im Fritz-Löffler-Gymnasium an der Bernhardstraße entstehen. Das Gebäude aus den 50er-Jahren wurde bis 2007 als Gymnasium genutzt. Danach lernten die Schüler aus dem Vitzthum-Gymnasium darin, während ihre Schule an der Paradiesstraße neu gebaut wurde. Seit 2010 steht der Bau im Stil des sozialistischen Klassizismus leer. Bis zur Neugründung sind umfassende Baumaßnahmen geplant. Erst dann kann das Gymnasium neu öffnen. Zweieinhalb Klassen pro Stufe hätten darin Platz. Um diese Zahl noch einmal zu verdoppeln, schlagen die Planer eine Nutzung der benachbarten 46. Mittelschule als Gymnasium vor. Die Mittelschüler müssten dann ausgelagert und auch dieses Gebäude für die Nutzung als Gymnasium saniert werden.

Der Schulnetzplan wird am 3. Januar im Ortsbeirat vorgestellt. Bei einer ersten Diskussion im Dezember äußerten Lehrer und Eltern erhebliche Kritik an den Punkten darin. Unter anderem wird kritisiert, dass es selbst mit dem neuen Gymnasium nicht genügend Plätze für alle Schüler gibt.