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Plossen wird zur Dauerbaustelle

Ab Ende nächster Woche gibt es wieder tageweise Vollsperrungen am Plossenaufstieg der S 177. Das ist aber nur ein Anfang.

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Von Christoph Scharf

Ärger mit der Zufahrt zur Stadt sind die Bewohner des Plossen gewohnt. Noch bis Ende Juli gilt an der Wilsdruffer Straße eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung, da dort der Hang gesichert werden muss. Zusätzlich lässt die Stadt den Plossenaufstieg ab Ende nächster Woche an fünf Wochenenden komplett sperren, weil das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) den Hang roden lässt.

„Wir haben nach der Flut festgestellt, dass der Hang einfach nicht mehr standsicher ist“, sagt Klaus-Peter Lechler, Leiter der Meißner Lasuv-Niederlassung. Deshalb müssten nun die Bäume weg, während die Wurzeln allerdings im Boden bleiben. Anschließend wird der Hang mit Ankern und Netzen gesichert – so wie es jetzt schon oberhalb der Spitzkehre zu sehen ist. Die schwarze Verhüllung soll allerdings kein Dauerzustand bleiben: Schon jetzt lässt sich beobachten, wie sich das erste Grün durch das feinmaschige Netz kämpft.

Die bis Mitte April laufende Hangsicherung wird bereits mit dem anschließend geplanten umfassenden Straßenausbau abgestimmt. Der sorgt in den kommenden Jahren noch für massive Behinderungen, sei aber unumgänglich. Derzeit bemühe man sich um Baurecht. Problematisch sei allerdings, eine Zufahrt für den Rettungsdienst zu schaffen – die muss durch ein Areal führen.