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Dresdner Polizei meldet mehrere Corona-Straftaten

Die Beamten waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nun laufen Ermittlungen.

Die Dresdner Polizei war im Einsatz.
Die Dresdner Polizei war im Einsatz. © Archivbild/Jürgen Lösel

Dresden. Die Dresdner Polizei zieht eigentlich ein positives Fazit ihrer Oster-Kontrollen. Und doch müssen die Beamten Ermittlungen aufgrund mehrerer Straftaten aufnehmen.

Bei den Einsätzen am Osterwochenende registrierten die Beamten insgesamt vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz. So stellten Polizeibeamte am Freitagnachmittag im Hof eines Mehrfamilienhauses am Tanneberger Weg in Gorbitz zwei Frauen und sechs Männer fest, die dort gemeinsam Bier tranken. Gegen die Deutschen im Alter von 26 bis 43 Jahren wird nun wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt, so die Polizei. 

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In 15 Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. So trafen Polizeibeamte eine 20-jährige Frau in Heidenau an, die aus Radeberg stammte. Auf Nachfrage gab sie an, einen Bekannten besuchen zu wollen. Damit war sie offensichtlich ohne triftigen Grund und zudem außerhalb ihres näheren Wohnumfeldes unterwegs. Eine Anzeige war die Folge. Am Osterwochenende war die Polizeidirektion Dresden tagsüber mit jeweils rund 130 zusätzlichen Einsatzkräften präsent. Unterstützt wurde die Dresdner Polizei von Beamten der Sächsischen Bereitschaftspolizei.

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Polizeirat Candy Sommer: „Nach den Einsatzmaßnahmen am Osterwochenende zieht die Polizeidirektion Dresden ein positives Fazit. Bis auf einige wenige Ausnahmen hielten sich die Menschen an die bestehenden Reglungen." Im Namen der Polizeidirektion danke er allen, die sich so umsichtig und besonnen verhalten haben. "Ihr Verantwortungs-bewusstsein hilft nicht nur die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen, sondern erleichtert auch unseren Beamten die Arbeit", so Sommer.

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