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Polizei auf Präventionstour

Auf ihrer Sommertour gibt die Polizei Tipps und Ratschläge zum Schutz vor Einbruch und Trickbetrügern.

Ein Präventionsteam der Polizeidirektion Chemnitz ist auf Sommertour auch im Landkreis Mittelsachsen unterwegs.
Ein Präventionsteam der Polizeidirektion Chemnitz ist auf Sommertour auch im Landkreis Mittelsachsen unterwegs. © Polizei Chemnitz

Mittelsachsen. Seit Anfang Juni touren Polizistinnen und Polizisten des Fachdienstes Prävention durch den über 4000 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz. Nach bislang über 1.200 Kilometern zurückgelegter Strecke hat das Präventionsmobil und das Beraterteam nunmehr Halbzeit.

Der Mercedes Sprinter hat bislang in 18 Orten, darunter auch in Leisnig, Roßwein und Waldheim Halt gemacht, und die Bürger vor Ort zu Themen wie Einbruchschutz, Trickdiebe und Trickbetrüger aufgeklärt und Ratschläge gegeben. Unterstützt wurde das Team bei der Beratungsaktion auch von Bürgerpolizisten des jeweils örtlich zuständigen Polizeireviers. Außerdem unterstützten Vertreter der Kommunen sowie Gewerbetreibende die präventive Sommeraktion der Polizei und stellten beispielsweise kostenfreie Stellplätze oder auch Getränke zur Verfügung.

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Nicht nur die tropischen Temperaturen brachten die mobilen Berater ins Schwitzen. Im Verlauf der Tour holten sich bis dato 278 Interessierte Rat und Tipps. Mit 50 Beratungen gab es in Frankenberg (Landkreis Mittelsachsen) den meisten Informationsbedarf, gefolgt von Annaberg mit 41 und dem Tour-Auftakt-Ort Oberwiesenthal (Landkreis Erzgebirge) mit 33 Beratungen. 

In Mühlau umringten 36 Wissbegierige zur gleichen Zeit das Mobil und wollten viel von den Beamten wissen. Dass die Polizei da ist, hatte sich nämlich bis in die Kindertagesstätte herumgesprochen. Und so nahmen sich die Präventionsmitarbeiter die Zeit, den kleinen Neugierigen das Mobil, den Streifenwagen des Bürgerpolizisten vorzuführen und zu erklären, was die Polizei sonst so macht.

Viele Ratschläge gab es rund ums sichere Fahrrad fahren, und wie ein Fahrradhelm richtig sitzen muss. Wie ein verkehrssicheres Fahrrad beschaffen sein muss, dafür gab es bei bedarf Nachhilfelektüre mit nach Hause und auch die Aufforderung, das Rad bis dorthin zu schieben.

Bei der Über-Land-Tour war jedoch nicht nur das Wissen der Beamten zu den geläufigen Themen gefragt. Auch mit Fragen zum Waffengesetz, zur Abfallentsorgung, zum Umtausch eines Bootsführerscheins oder zu Zollbestimmungen wandten sich Bürger an die Polizei. Wenn die Fragen nicht sofort beantwortet werden konnten, erhielt der oder die Betreffende wenige Tage später per Mail oder Anruf Antwort oder andere Ansprechpartner vermittelt. 

Darüber hinaus gab es viele freundliche Begegnungen zwischen Polizei und Bürgern, die sich aber auch mal Luft machten – beispielsweise über zu schnelles Fahren an bestimmten Stellen in ihrem Ort oder über lärmende Jugendgruppen an einer Bushaltestelle. In diesem Fall wurden Präventionsteam und Bürgerpolizistin sofort noch vor Ort aktiv. Auch dem Jugendschutz wurde sich gewidmet, indem die Beamten das Gespräch mit rauchenden Teenagern suchten.

Darüber hinaus konnten die Präventionspolizisten Kontakte knüpfen, so zu drei Seniorenvereinen, die an einer Veranstaltung des Fachdienstes Prävention interessiert sind. In Waldheim lernte ein Schülerpraktikant, der den Bürgerpolizisten an diesem Tag bei seinem Dienst über die Schulter schaute, auch die Arbeit des Fachdienstes Prävention und dessen Beratungsthemen kennen. 

Noch bis zum 23. August wird das Präventionsmobil unterwegs sein. Am 21. August sind das Beratungsteam und ihr Mobil erneut auf dem Gelände der Landesgartenschau, nahe dem MDR-Cafè, in Frankenberg anzutreffen.

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