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Polizei beendet Picknick auf der B 169

Eine spontane, nicht angemeldete Protestaktion der AfD führt zu einer Belehrung.

Mit Gartenstühlen, rundem Tisch und sogar Blumenkästen rückte die AfD mit dem Landtagsabgeordnetem Carsten Hütter zu einer Protestaktion auf der B 169 an. Das blieb nicht lange unerkannt.
Mit Gartenstühlen, rundem Tisch und sogar Blumenkästen rückte die AfD mit dem Landtagsabgeordnetem Carsten Hütter zu einer Protestaktion auf der B 169 an. Das blieb nicht lange unerkannt. © Lutz Weidler

Stauchitz. Gartenstühle, ein runder Tisch, Blumenkästen – fertig war das Zubehör für eine Protestaktion am Ende der ausgebauten B 169 bei Seerhausen. Mit dem improvisierten Picknick auf dem noch nicht für den Verkehr freigegebenen Bereich der Straße will AfD-Landtagsabgeordneter Carsten Hütter das Problem mit der B 169 in den Fokus rücken. 

Riesas zweispurige Anbindung zur A 14 endet dort seit Jahren auf freiem Feld. „Das war eine spontane, nicht angemeldete Aktion“, sagt Hütter. Das brachte prompt die Polizei ins Spiel, die Donnerstagmittag das Picknick beendete – mit einer Belehrung, solche Aktionen zu unterlassen. 

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„Dabei haben wir extra darauf geachtet, keine Verkehrsschilder zu missachten“, sagt der AfD-Politiker. Über einen Feldweg sei man auf den abgesperrten Bereich gelangt, ohne den Verkehr zu gefährden. Viele Autofahrer auf der Gegenspur hätten hupend und winkend reagiert, sagt Hütter. „Vor allem Lkw-Fahrer und Handwerker, die vom fehlenden Weiterbau besonders betroffen sind.“ 

Für den nächsten Abschnitt der B 169 läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren, es gibt Dutzende Einwände von Betroffenen und Naturschützern.

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