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Polizei braucht aufmerksame Bürger

über die Jagd nach Straftätern

Reiner Hanke

In Großröhrsdorf brachen Diebe in die Gaststätte des Masseneibades ein. In Ottendorf-Okrilla stahlen Diebe Paletten im Wert von 25 000 Euro, in Kamenz verschwanden zwei VW-Transporter. Das passierte alles in den vergangenen Tagen. In Bischofswerda waren Einbrecher am Wochenende auf einem regelrechten Raubzug unterwegs (siehe Meldung auf Seite 1). Im Rödertal sind Eigentumsdelikte – also Diebstähle und Wohnungseinbrüche z. B. – die Straftat Nummer  1. Das bestätigte erst vor ein paar Tagen der Präsident der Polizeidirektion Görlitz, Conny Stiehl, bei einem Besuch im Rödertal. Dabei wies er auf einige Dinge besonders hin: So ermutigte er die Bürger, aufmerksam zu sein. Sie sollten keine Scheu haben, bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei zu rufen. Auch wenn sie mal daneben liegen. Die Polizei sei bei der Verbrecherjagd dringend auf diese Mithilfe angewiesen. Zivilcourage ist also gefordert. Und es gibt noch mehr Möglichkeiten, Verbrechern ihr finsteres Tun zu erschweren. Gerade gegen Einbrüche in die Wohnung sei es möglich, sich wirksam zu schützen, so Stiehl. Die Beratungsstellen der Polizei helfen dabei gern. Dieser Service ( 03591 356 251) sollte noch viel intensiver genutzt werden. Die Fachleute kommen sogar nach Hause und stöbern Sicherheitslücken auf – kostenlos. Eine Investition, die sich lohnt. Denn ein Einbruch kann teuer werden.

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"Was hast du zu essen mit, Mama?"
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Kaum sind die ersten Meter zurückgelegt, ertönt lautstark diese Frage. Denn so schön das Wandern ist, ohne Picknick ist der Spaß nur halb so groß.