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Polizei ermittelt zu Asyl-Graffiti

Vorige Woche waren in Zittau mehrere Schriftzüge an Läden und Parteibüros aufgetaucht.

© Matthias Weber

Der Schriftzug auf der Scheibe eines syrischen Lebensmittelgeschäfts in der Brüderstraße in Zittau ist nicht die einzige Aktion dieser Art in den vergangenen Tagen in der Stadt gewesen. Das hat die Polizeidirektion Görlitz auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung bestätigt. In der Nacht zum Donnerstag vergangener Woche hatten Unbekannte auf die Fensterscheibe des Ladens in der Brüderstraße die Worte „Go Home“ gesprüht (die SZ berichtete).

Wie Polizeipressesprecher Thomas Knaup mitteilt, sind der Polizei am 19. Juli insgesamt drei Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti mit offensichtlichem Bezug zur derzeit aktuellen Asylthematik sowie eine Sachbeschädigung durch Graffiti am Büro der Partei „Die Linke“ im Stadtgebiet von Zittau bekannt geworden. In diesen vier Fällen übernimmt das Dezernat Staatsschutz der Görlitzer Kriminalpolizeiinspektion die weiteren Ermittlungen, erklärt Thomas Knaup. Sachbeschädigungen an Parteibüros hat es in den vergangenen Jahren in Zittau immer wieder gegeben. In manchen Fällen ermittelt die Polizeidirektion Görlitz aber nicht mehr, wie beispielsweise zur Sachbeschädigung am Büro der AfD in Zittau im Jahr 2017. „Die Ermittlungen werden nun durch das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum bearbeitet, welches dem Landeskriminalamt Sachsen zugeordnet ist“, so Thomas Knaup. (SZ/se)

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