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Polizei findet verbotene Knaller

Zittau. Bei der Kontrolle eines Radfahrers am späten Donnerstagabend auf der Zittauer Friedensstraße hat eine Polizeistreife ein bengalisches Feuer und zwei Knallkörper bei dem Mann gefunden. Wie die...

Zittau. Bei der Kontrolle eines Radfahrers am späten Donnerstagabend auf der Zittauer Friedensstraße hat eine Polizeistreife ein bengalisches Feuer und zwei Knallkörper bei dem Mann gefunden. Wie die Polizei mitteilt, hatten die pyrotechnischen Gegenstände kein für Deutschland zugelassenes Prüfzeichen. Daher stellten die Polizisten die verbotenen Gegenstände sicher, auf den 25-Jährigen kommt eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu. Da der Radfahrer zudem alkoholisiert am Lenker saß und deutliche Ausfallerscheinungen hatte, ermittelt zusätzlich die Staatsanwaltschaft und prüft, ob er sich möglicherweise auch einer Trunkenheitsfahrt strafbar gemacht hat.

Die Polizei rät: Hände weg von Knallkörpern aus dem Ausland. In Deutschland unterliegen derartige pyrotechnische Gegenstände nicht ohne Grund sehr strikten Kontrollen. Hier zugelassene Knallkörper sind mit einem offiziellen Prüfzeichen versehen. Nur Gegenstände mit diesen Prüfzeichen bieten den Nutzern auch die Sicherheit, dass bei sachgemäßer Bedienung nichts schiefgehen kann und oftmals schwerwiegende Verletzungen vermieden werden können. Die Einfuhr von pyrotechnischen Gegenständen ohne Prüfzeichen in die Bundesrepublik sowie der Besitz dieser sind nach deutschem Recht zudem Straftaten und kein Dummer-Jungen-Streich. (SZ)

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