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Görlitz

Polizei kämpft gegen Stau an der Grenze

Die Lage hat sich seit Mittwoch noch zugespitzt - vor allem auf der Autobahn bis Bautzen und den Straßen Richtung Görlitz. Das Männertagsgeschehen ist noch ruhig.

Wieder kilometerlange Staus auf der A4 in Richtung Görlitz. Die Polizei hatte vor allem damit zu tun.
Wieder kilometerlange Staus auf der A4 in Richtung Görlitz. Die Polizei hatte vor allem damit zu tun. © Nikolai Schmidt (Archiv)

Der Stau an der Grenze zu Polen ist das derzeit größte Problem für die Polizei am Himmelfahrtstag. Auf der Autobahn hat sich inzwischen eine rund 60 Kilometer lange Schlange bis Bautzen West gebildet. Auch durch Görlitz selbst staut es sich durch die Stadt. Ein polnischer Autofahrer berichtete, dass er allein durch Görlitz sieben Stunden gebraucht habe. "Wir können den Verkehr kaum umleiten, da auch alle Zufahrtsstraßen in Richtung Görlitz sehr gut befahren sind", erklärt René Krause von der Polizeidirektion Görlitz auf Nachfrage.

Die Ausmaße des Staus sind ähnlich denen zu Beginn der Corona-Beschränkungen im März. Durch die Blockabfertigung durch den Königshainer Tunnel und die Kontrollen an den beiden offenen Grenzübergängen - Ludwigsdorf und Stadtbrücke Görlitz - geht es nur sehr langsam voran.

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Im Vergleich dazu ist es beim klassischen Männertags-Geschehen aus Polizeisicht sehr ruhig, bestätigt René Krause. Da habe es bislang keine Vorfälle gegeben. Man sei personell jedoch stärker als normalerweise an Wochenenden oder Feiertagen im Einsatz, bestätigte er.

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