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Polizei zweifelt an Identität von Mann

Görlitz. Auf dem Görlitzer Bahnhof haben Bundespolizisten am Dienstag einen Mann mit Migrationshintergrund angehalten. Würde man nach ihrer Aussage dem Inhalt der vorgewiesenen Aufenthaltsgestattung glauben,...

Görlitz. Auf dem Görlitzer Bahnhof haben Bundespolizisten am Dienstag einen Mann mit Migrationshintergrund angehalten. Würde man nach ihrer Aussage dem Inhalt der vorgewiesenen Aufenthaltsgestattung glauben, ist er 29 Jahre alt, stammt aus Tunesien und hat im Oktober 2015 im Regierungsbezirk Arnsberg einen Asylantrag gestellt. „An der Identität bestehen allerdings berechtigte Zweifel“, so die Beamten. Ermittlungen ergaben, dass der Mann mehrfach unter abweichenden Personalien oder mit einer anderen Staatsangehörigkeit – beispielsweise als Algerier – Asylanträge stellte. Zwischenzeitlich hat ihn eine andere Bundespolizeidienststelle nach Belgien zurückgeschoben. Deshalb ist nun ein Verfahren wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung eingeleitet.

Darüber hinaus kontrollierten Bundespolizisten bereits am Dienstagnachmittag an der Autobahnanschlussstelle Görlitz ein Fahrzeug. Darin saß auch ein Pole. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl zur Vollstreckung gegen den 27-Jährigen ausgestellt hat. Dem lag eine Anordnung wegen Diebstahls aus dem vergangenen Jahr zugrunde, weshalb sie ihn festnahmen. Letztlich zahlten Bekannte des Polen an seiner Stelle die offene Geldstrafe in Höhe von 373,50 Euro bei der Mannheimer Polizei ein. (SZ)

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