merken
PLUS Pirna

Polizeieinsatz gegen Lagerfeuer im Nationalpark

Kritik gibt es nach einem nicht geahndeten Fall. Jetzt greifen die Beamten durch.

Iven Eißner, erster Hauptkommissar von der Polizei, im Einsatzleitwagen auf einem Parkplatz bei Mittelndorf. Am Sonntag wurde schweres Geschütz aufgefahren.
Iven Eißner, erster Hauptkommissar von der Polizei, im Einsatzleitwagen auf einem Parkplatz bei Mittelndorf. Am Sonntag wurde schweres Geschütz aufgefahren. © Marko Förster

Großes Geschütz hat die Polizei am Sonntagabend in der Sächsischen Schweiz aufgefahren: Mit Hubschrauber und Hightech wurde nach illegalen Lagerfeuern im Nationalpark gesucht. Es war die erste gemeinsame Razzia von Polizisten und Rangern in diesem Jahr. Erst vor zehn Tagen gab es Kritik, weil es der Polizei nicht gelungen war, die Urheber eines Lagerfeuers im Rauschentor zu stellen. Dabei hatte eine Wanderin den Vorfall der Nationalparkverwaltung gemeldet.

Am Sonntag waren nun 19 Beamte und mehrere Waldwächter bis in die späten Abendstunden im Einsatz – trotz des Regenwetters. Der Helikopter flog die gesamten Region des Nationalparks und sogar die Dippoldiswalder Heide ab, übermittelte die Bilder einer Wärmebildkamera an die Einsatzkräfte am Boden.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Weiterführende Artikel

Erneut illegales Feuer im Nationalpark

Erneut illegales Feuer im Nationalpark

Am Rauschenstein zündeln drei junge Männer. Obwohl das verbotene Lagerfeuer entdeckt wird, passiert nichts. Das sorgt für Kritik.

Tatsächlich wurden die Beamten im Schmilkaer Kessel fündig, wo sie aus der Luft ein Lagerfeuer entdeckten. Zwei Personen hatten es sich an diesem gemütlich gemacht. Polizei und Nationalparkranger stellten die beiden auf frischer Tat. Sie bekamen eine Anzeige nach der Nationalparkverordnung. Den Tatverdächtigen drohen nun empfindliche Strafen.

Mehr Nachrichten aus Pirna lesen Sie hier.

Täglichen kostenlosen Newsletter bestellen 

Mehr zum Thema Pirna