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Polizeikontrollen im gesamten Stadtgebiet

Die Verkehrspolizei Dresden kontrollierte gestern an insgesamt vier Kreuzungsbe- reichen – und einer besonderen Gefahrenstelle.

Von Jens Ostrowski

Riesas Autofahrer haben sich gestern Vormittag größtenteils vorbildlich verhalten. Das sagte Polizeisprecher Marko Laske gestern auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. An insgesamt vier Kreuzungen und an der verengten Fahrbahn auf der Bahnbrücke Lange Straße haben die Beamten den Verkehrs überwacht. „Vornehmlich ging es um Gurt-, Rotlicht- und Geschwindigkeitssünder“, sagte Laske. Dazu zählten die Kreuzungen B 182/Lauchhammer Straße, Rudolf-Breitscheid-Straße/Engelsstraße, Pausitzer Straße/Rostocker Straße und Alleestraße/B182. „Bis auf wenige Ausnahmen haben sich alle Autofahrer an die Vorschriften gehalten. Und das ist auch Ziel unserer Einsätze vorort. Wir verstecken uns nicht, sondern wollen gesehen werden, um so eine präventive Wirkung zu erzielen“, betonte Marko Laske.

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Ein besonderer Einsatzpunkt aber war die Lange Straße. Die Polizei Riesa erhält immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung, dass es sich hier um einen besonderen Gefahrenpunkt für Radfahrer handelt. Die Radler werden wie auch die Autos in den durch Leitplanken verengten Bereich gelenkt. Dabei werden sie häufig von den Fahrzeugen bedrängt. Ein Überholen ist hier kaum möglich. Auch gestern gab es offenbar wieder brenzlige Situationen. Gegen insgesamt zwei Autofahrer wurde deshalb ein Verwarngeld ausgesprochen, weil sie den Radfahrern zu nahe kamen.

Die Polizei will diese Gefahrenzone auf der Lange Straße auch künftig im Auge behalten, heißt es.