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Polnische Nachwuchssanitäter siegen bei Zittauer Wettbewerb

Die Zittauer selber sind beim Wettkampf des Deutschen Roten Kreuzes leer ausgegangen und üben nun fürs nächste Mal.

Für die Kinder vom Zittauer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes und ihre Gäste hat es vergangenen Sonnabend geheißen: zeitig aufstehen. Denn der Kreiswettbewerb stand an. Alle zwei Jahre treffen sich dazu junge Sanitäter, um ihr Wissen und Können auf dem Gebiet der Ersten Hilfe miteinander zu vergleichen. Dazu hatten der DRK-Kreisverband fünf Stationen in Jonsdorf, in der Nähe des Kurparks, am Trimm-Dich-Pfad aufgebaut. Darunter waren realistisch nachgestellte Unglückssituationen, wie sie im Alltag vorkommen, aber auch ein Wissenstest und eine Station zur Sicherheit im Straßenverkehr, teilte DRK-Sprecherin Grit Lobstein mit.

Bei einem Sportunfall und einem Unglück in den Bergen galt es für die Mannschaften Verletzte zu versorgen, den Notruf abzusetzen und die Unfallstelle zu sichern. Und das alles unter den wachsamen Augen der Juri. Die Mädchen und Jungs aus Grundschulen Olbersdorf, Mittelherwigsdorf und Hartau mussten sich dabei gegen drei weitere Mannschaften aus Löbau, Liberec (Reichenberg/Tschechien) und Opolo Zdrój (Oppelsdorf/Polen) behaupten.

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Das gelang nicht in allen Punkten und am Ende dieses Wettbewerbes ging die Gastmannschaft aus Polen als Sieger und neuer Inhaber des Wanderpokals nach Hause. Den zweiten Platz belegte das Team aus Liberec und die Löbauer Kinder nahmen die Bronzemedaille mit. Für die Grundschüler des Kreisverbandes heißt es nun, fleißig weiterlernen. Dazu treffen sie sich einmal pro Woche in einer Arbeitsgemeinschaft. Dort üben sie, was sie bei einem Unglück tun müssen, zum Beispiel einen Verband richtig anlegen. (SZ)