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Polnische Rückreisewelle bleibt aus

Weil zu Ostern der Grenzverkehr gering blieb, gab es Befürchtungen wegen dieses Wochenendes. Doch diese scheinen sich nicht zu bestätigen.

Die Bilder von der Ausnahmesituation an der Grenze zu Polen ist ziemlich genau einen Monat her.
Die Bilder von der Ausnahmesituation an der Grenze zu Polen ist ziemlich genau einen Monat her. © Pawel Sosnowski

"An der Grenze ist alles ruhig", heißt es am Freitagnachmittag von der Bundespolizei am Grenzübergang in Ludwigsdorf. Die Zahl der Grenzübertritte von Polen nach Deutschland liege sogar unter dem Durchschnitt, sagt Pressesprecherin Ivonne Höppner. Und auch bis Sonntagnachmittag hatte sich das Bild nicht geändert. "Es ist ganz ruhig und deutlich weniger Verkehr, als es von einem Sonntag gewohnt sind", erzählt ein Mitarbeiter der Bundespolizei. 

Auch in Görlitz selbst: Keine Schlangen auf beiden Seiten der Stadtbrücke. Das widerspricht einer Theorie, die einige Beobachter am vergangenen Wochenende aufgestellt hatten: Demnach seien viele Polen über Ostern nach Hause gefahren, um dort dann die verpflichtenden zwei Wochen in Quarantäne zu bleiben. Da der Großteil schon vor zwei Wochen aus Deutschland abgereist schien, hätte heute die große Rückreisewelle starten müssen. Davon ist bislang jedoch nichts zu sehen.

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Die Einreisebeschränkungen in Polen gelten vorerst noch bis zum 3. Mai, bis dahin dürfen keine ausländischen Staatsbürger nach Polen einreisen. Seit Donnerstag gilt außerdem eine Maskenpflicht: Überall in der Öffentlichkeit und selbst im eigenen Auto müssen Schutzmasken getragen, oder Mund und Nase mit Kleidungsstücken bedeckt werden. 

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