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Postagentur an der Karlsruher Straße schließt

Fristgemäß hat die Deutsche Post den vor dreieinhalb Jahren geschlossenen Filial-Vertrag mit der Inhaberin der Elisabeth-Drogerie auf der Karlsruher Straße 11, Monika Schmidt, gekündigt. Darüber berichtete ich an dieser Stelle am 10.Januar.

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Fristgemäß hat die Deutsche Post den vor dreieinhalb Jahren geschlossenen Filial-Vertrag mit der Inhaberin der Elisabeth-Drogerie auf der Karlsruher Straße 11, Monika Schmidt, gekündigt. Darüber berichtete ich an dieser Stelle am 10.Januar. Ab Juni müssen die Kunden längere Wege und ein reduziertes Angebot postalischer Leistungen in ihrem Wohnumfeld in Kauf nehmen. Daran ist nicht zu rütteln. Doch wie das geschehen ist, darüber ärgert sich die Drogerie-Inhaberin sehr.

Seit dem 8. November 2004 betreibt Monika Schmidt die Postagentur 40 in Coschütz. Dafür hatte sie zusätzlich zwei Teilzeitkräfte eingestellt. Die Kunden waren zufrieden – davon künden auch Leserbriefe, in denen Unverständnis über die bevorstehende Schließung zum Ausdruck kommt.

Der grundhafte Ausbau der Karlsruher Straße, der sich unplanmäßig verlängerte, brachte für alle anliegenden Handels- und Gewerbebetriebe gravierende Einschnitte. Umsatzeinbußen waren die Folge. Um den Kunden in der Bauzeit ein verlässlicher Partner zu bleiben, richtete Frau Schmidt in Abstimmung mit der Bauleitung sogar einen Interimsparkplatz ein. „Nach der Fertigstellung der Karlsruher Straße im Frühjahr 2007 wird die Postagentur mittlerweile wieder voll angenommen“, so Monika Schmidt. Umso verwunderter war sie über die Mitteilung der Gebietsleitung der Deutschen Post am 8.November, dass die Vergütung für die Leistungen der Postagentur und der Postbank in ihrer Filiale drastisch gekürzt werden sollte. „Mir wurde ernsthaft vorgeschlagen, meine beiden Mitarbeiterinnen zu entlassen und den Postbetrieb neben Drogerie- und Lotto-Verkauf allein zu führen.“

Monika Schmidt wandte sich an den Sitz der Deutschen Post in Bonn. Von dort aus bot man ihr am 20. November weitere Gespräche mit der zuständigen Gebietsleitung Dresden an. Dort sah man offensichtlich keinen Gesprächsbedarf. Am 26. November flatterte Frau Schmidt die Kündigung ins Haus.

Unfallquelle beseitigt

Um gefährliche Eisenträger an der Freitaler Straße ging es an dieser Stelle in der SZ-Ausgabe vom 1./2.Dezember 2007. Sie waren das Überbleibsel einer Verlegung des Zaunes. Am 20. Dezember versprach der zuständige Vorstand des Kleingärtnervereins Coschützer Hang e.V., sich der Sache anzunehmen. „Spätestens im Januar verschwinden die Hindernisse.“

„Wir haben als Kleingärtnerverband unsere Verpflichtung erfüllt“, schreibt die Vereinsvorsitzende Brigitte Tischendorf. „Die gefährlichen Eisenträger wurden von uns am 11.Januar beseitigt. Die Unfallquelle besteht nicht mehr.“ Dafür ein Dankeschön an die Kleingärtner.

Nun ist es an den Autofahrern, in dieser Senke die vorgeschriebenen 30 km/h einzuhalten und durch rücksichtsvolles Fahren die Fußgänger und andere Fahrzeuglenker nicht mehr zu gefährden.