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Preisgeld gut angelegt

Ein neuer Schaukasten am Puppenspielhaus wirbt für den Kasper. Und nicht nur für ihn.

Hohnsteiner Vereine, die bislang noch keine geeignete Werbefläche für ihre Aktionen gefunden haben, können jetzt auch den Schaukasten unterhalb des Puppenspielhauses nutzen. Der Kasten wurde von Frank Eichler vom Permahof Hohburkersdorf neu gestaltet. Die Werbefläche hängt zwischen zwei stabilen Rundhölzern. Und wenn es dunkel wird, dann schalten sich drei LED-Spots ein, deren Energie aus einem unter dem Dach angebrachten kleinen Sonnenpaneel gespeist wird. Geschützt wird der Kasten von einem Dach, das wie das Puppenspielhaus selbst mit Holzschindeln gedeckt ist. Auf der Werbefläche werden nicht nur Veranstaltungen im Puppenspielhaus oder rund um den Hohnsteiner Kasper veröffentlicht. Die Fläche ist frei für Hohnsteiner Vereine.

Die neue Schautafel konnte Hohnstein noch aus den 10 000 Euro Preisgeld aus dem Wettbewerb der City-Offensive finanzieren. Die Stadt beteiligte sich im Jahr 2012 an dem sachsenweiten Wettbewerb, der damals unter dem Motto „Kreatives Stadt(er)leben“ stand. Mit dem Wettbewerbsbeitrag „Hohnsteiner Kasper, clever, kreativ, einfallsreich“ konnte die Stadt das Preisgeld erringen. Das Geld stand zur freien Verfügung für Aktionen rund um den Kasper. Einiges konnte davon schon bezahlt werden.

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So hat sich die Stadt die Marke „Hohnsteiner Handspielpuppen“ bis zum Jahr 2020 rechtlich schützen lassen. Der Traditionsverein konnte einige „Kaspersouvenirs“ herstellen lassen. Einen Teil des Geldes hatte die Stadt auch für die Umgestaltung des Kaspermuseums verwendet.

Die Traditionsstätte konnte nach dem Umbau vor Kurzem wieder eingeweiht werden. Die Besucher erleben in dem kleinen Museum in verschiedenen Stationen das Leben und Wirken des Hohnsteiner Handpuppenspielers Max Jacob und seiner Weggefährten. Außerdem sind originale Exponate aus dem Nachlass der Puppenspielerfamilie zu besichtigen. (SZ/aw)