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Pro Aufstieg: Mentalität schlägt Qualität

Die offene Ausgangslage: Außer Bielefeld konnte sich bisher keine Mannschaft absetzen. Zwischen Platz zwei und zehn liegen gerade mal sechs Punkte. Dynamo ist nicht nur mittendrin, sondern vorn dabei;...

Die offene Ausgangslage: Außer Bielefeld konnte sich bisher keine Mannschaft absetzen. Zwischen Platz zwei und zehn liegen gerade mal sechs Punkte. Dynamo ist nicht nur mittendrin, sondern vorn dabei; sogar besser als zum gleichen Zeitpunkt in der Aufstiegssaison 2010/11. Damals lagen sie auf Platz sechs und hatten fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang, den sie letztlich erreichten.

Das interne Klima: Mentalität schlägt Qualität. Unter dieser Maßgabe hatte Minge die Mannschaft nach dem Abstieg neu zusammengestellt. Gerade weil unter den 14 Neuzugängen im Sommer kein sogenannter Kracher war, passt das mannschaftliche Gefüge. Für die meisten ist Dynamo tatsächlich die bisher größte Chance ihrer Karriere – und die wollen sie nutzen. Mit einer ähnlichen personellen Strategie hat Darmstadt vorige Saison über die Relegation den Aufstieg in Liga zwei geschafft.

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Der treffsichere Schütze: Elf Tore in 22 Spielen, dazu drei in den zwei Partien des DFB-Pokals: Justin Eilers erwies sich für Dynamo als Glücksgriff, aber Dynamo auch für ihn. Denn bei seinen vorigen Stationen war der Offensivmann unter seinen Möglichkeiten geblieben. In Dresden passt es offenbar – und deshalb wäre der 26-Jährige gut beraten, Wechselgedanken mindestens bis Mai weit von sich zu schieben.

Die belebende Konkurrenz: Anfangs schien es, als habe Dynamo bestenfalls eine starke erste Elf. Doch mittlerweile sind vermeintliche Ergänzungsspieler wie Sinan Tekerci oder Jannik Müller ernst zu nehmende Konkurrenten im Kampf um die Stammplätze. Böger freut sich über die hohe Qualität im Training und auf die Entscheidung, wer in Münster aufläuft.

Die einzigartige Unterstützung: In einer Tabelle liegt Dynamo beinahe uneinholbar vorn. Die durchschnittlich gut 24 000 Zuschauer bei den Heimspielen sind unangefochten Liga-Spitze, Bielefeld folgt mit etwa der Hälfte. Allerdings findet das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen Erfurt vor leeren Rängen statt – ein Bärendienst der Kriminellen, die in Rostock ihr Feuerwerk abbrannten. Trotzdem: Die Unterstützung der echten Fans, auch bei Auswärtsspielen, ist herausragend – erst recht für die 3. Liga.

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