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Produktionsstopp bleibt bestehen

Die Ursachenermittlung zum schweren Betriebsunfall in einem Chemiebetrieb in Pirna-Neundorf ist nach wie vor nicht abgeschlossen, es stehen auch noch Zeugenbefragungen aus. Deshalb liegt noch nicht das...

Die Ursachenermittlung zum schweren Betriebsunfall in einem Chemiebetrieb in Pirna-Neundorf ist nach wie vor nicht abgeschlossen, es stehen auch noch Zeugenbefragungen aus. Deshalb liegt noch nicht das angekündigte Gutachten vor und es darf an dem Standort von Schill & Seilacher weiterhin nicht produziert werden. Das teilte das Unternehmen mit.

Am Dienstag gab es einen Vor-Ort-Termin mit Behördenvertretern und dem im Auftrag der Staatsanwaltschaft tätigen Gutachter. Dabei wurde erklärt, dass die Behörden die Gutachten abwarten wollen, bevor sie sich dazu positionieren, welche Produktion künftig am Standort erlaubt wird.

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Auch wenn die Chemie-Produktion derzeit ruht, wird trotzdem auf dem Gelände gearbeitet. Es laufen Reparatur- und Abbrucharbeiten. Außerdem rufen die Standorte von Schill & Seilacher in Böblingen und Hamburg in Neundorf lagernde Rohstoffe und Produkte ab, zudem werden überlagerte Produkte entsorgt, heißt es.

In dem Neundorfer Betrieb war es am 1. Dezember zu einer Explosion gekommen, bei der ein Mitarbeiter starb, vier weitere wurden schwer verletzt. (SZ/gk)