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Prohliser Ring schließt sich

Auf der Senftenberger Straße rollen wieder die Bagger. Jetzt wird der zweite Teil verschönert.

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Von Dana Ritzmann

Alle reden von Bayreuth. Dabei hat auch Prohlis einen Ring. Der ist allerdings aus Asphalt und nicht aus Noten und führt einmal rund um das Plattenbaugebiet herum. Zum größten Teil ist der Prohliser Ring saniert. Ab August wird jetzt das letzte Teilstück gebaut. In einer Informationsveranstaltung wurden am vergangenen Mittwoch die Pläne vorgestellt.

Welche Straßen werden gebaut?

Das letzte noch unsanierte Stück des sogenannten Prohliser Rings ist die Senftenberger Straße vom Abzweig Elsterwerdaer Straße bis zum Freibad und von dort die Georg-Palitzsch-Straße bis zur Prohliser Allee. Kurz vor den Straßenbahnschienen endet der Bauabschnitt, sagt Kerstin Zaulich vom Planungsbüro. Insgesamt werden 570 Meter neu gebaut. Um den Schleichverkehr zu verringern, sollen die Straßen nicht breiter als sechs Meter werden.

Wann beginnen die Bauarbeiten?

Am 19. August soll es planmäßig losgehen, sagt Liane Kramer vom Straßen- und Tiefbauamt. Da der Zeitplan für die Baumaßnahme sehr straff sei, würden die Fräs- und Aufgrabungsarbeiten zügig starten. Bis Ende November soll alles fertig sein.

Woher weiß ich als Anwohner, wann an welcher Stelle gebaut wird?

Nach Angaben des Planungsbüros werden die Anwohner jeweils drei Tage vorher informiert. Die Bauarbeiten sind in fünf Abschnitte geteilt. Los geht‘s Mitte August an der Kreuzung Senftenberger und Elsterwerdaer Straße, wo ein neuer Kreisverkehr entstehen soll – das Tor zu Prohlis.

Was ändert sich mit dem Umbau?

Bei den Sanierungsarbeiten werden nicht nur Fahrbahnen und Gehwege wie an der Niedersedlitzer gebaut, sondern auch Parkflächen und Containerstandorte erneuert. Außerdem werden laut Zaulich fast 30 Bäume neu gepflanzt, so wie schon auf dem vorderen Teil der Senftenberger Straße. Sehr zum Ärger der Prohliser verringert sich aber die Anzahl der Parkplätze nach der Sanierung um ein Drittel. Dafür werde jedoch die Wohngebietsstraße verkehrssicherer, erklärt Martina Müller vom Stadtplanungsamt.

Was wird es kosten?

Insgesamt stehen 2,2 Millionen Euro für das Bauprojekt zur Verfügung, die Hälfte davon wurde im vergangenen Jahr an der Niedersedlitzer Straße ausgegeben. Etwa 1,6 Millionen Euro kommen aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“, 600 000 Euro bezahlt die Stadt, so Müller.