SZ +
Merken

Prozess lässt weiter auf sich warten

Frühestens Ende August könnte das Gericht über den tödlichen Wartburg-Unfall verhandeln.

Teilen
Folgen

Ein Prozesstermin für den Wartburg-Unfall ist noch nicht festgesetzt. Das erfuhr SZ aus dem Amtsgericht Zittau am Freitag. Dabei geht es um die Verhandlung zu dem tödlichen Verkehrsunfall am 21. Juni 2015 auf der alten B 178 am Abzweig Großhennersdorf. Wie Richter Holger Maaß erklärte, liegt die Anklageschrift dem Amtsgericht seit einem Monat vor. Noch läuft aber die sogenannte Einlassungspflicht, in der sich Verteidiger und Angeklagte zum Inhalt der Anklageschrift äußern können. Erst wenn die vierwöchige Frist verstrichen ist, kann der Prozess beginnen. Doch das wird nach Fristende nicht gleich sein. Holger Maaß rechnet damit, dass der Prozess frühestens Ende August beginnen kann. Zuvor ist auch noch zu prüfen, inwieweit die 80-jährige Angeklagte vernehmungsfähig ist.

Ihr wird vorgeworfen, den frontalen Zusammenstoß mit einem Wartburg verursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von fahrlässiger Tötung. Dabei starben fünf Menschen, auch die 82-jährige Beifahrerin der Angeklagten erlag wenig später den schweren Verletzungen. (SZ/sg)